Riedl führt weiterhin CSU

Der ehemalige Expositus von Burkhardsrieth, Pfarrer Wolfgang Hastler (links), und Georg Grötsch sind seit 50 Jahren in der CSU.

Die Mitglieder der CSU Burkhardsrieth vertrauen wieder auf Christian Riedl. In der Jahreshauptversammlung wurde der Vorsitzende einstimmig wiedergewählt.

Die Einmütigkeit setzte sich auch bei den Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder fort. Die Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus war aber neben den Wahlen von zwei weiteren Besonderheiten geprägt: Von 21 eingetragenen Mitgliedern nahmen 17 teil. Die Ehrung von Georg Grötsch und Pfarrer Wolfgang Hastler für 50 Jahre Parteizugehörigkeit wird in die Annalen des Ortsverbands für lange Zeit als einmaliges Jubiläum eingehen.

Der Bericht von Vorsitzendem Christian Riedl fiel kurz aus, weil die letzte Hauptversammlung noch nicht allzu lange zurücklag. Den Kassenbericht gab Markus Grötsch ab. Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: Vorsitzender Riedl, Stellvertreter Maria Friedrich und Anton Nistler, Schatzmeister Markus Grötsch, Schriftführerin Gerlinde Krämer, Beisitzer Georg Meier, Jürgen Krämer, Herbert Lindner, Margit Riedl, Josef Schlögl, Kassenprüfer Maximilian Wolf, Josef Riedl. Delegierte zur Kreisversammlung sind Christian Riedl, Anton Nistler, Ersatzdelegierte Margit Riedl, Gerlinde Krämer.

Zwei Ehrungen

Mit wenigen Monaten Unterschied, waren Grötsch und der ehemalige Expositus von Burkhardsrieth, Pfarrer Hastler, 1965 der CSU beigetreten. Für die Treue gab es Ehrennadeln und Urkunden. Der Pleysteiner CSU-Chef Max Müllhofer überbrachte die Glückwünsche von Landrat Andreas Meier.

Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang informierte über die aktuelle kommunalpolitische Arbeit in der Großgemeinde. Sie sprach die Situation im Schulbereich nach Auflösung des Mittelschulstandorts Moosbach an. "Wir kämpfen um unsere Schule", betonte Lang und schränkte gleichzeitig ein, die Mittelschule wahrscheinlich nicht auf Jahrzehnte halten zu können.

Bei der Unterbringung der Asylbewerber rechne sie mit steigenden Zahlen. Aktuell seien in Pleystein zwei Familien untergebracht. Die Stadt lege großen Wert auf eine dezentrale Unterbringung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass Betreiber von Gemeinschaftsunterkünften die großen Einnahmen verbuchen, die Kommunen aber die Belastung zu tragen hätten.

Die Windkraftnutzung liege laut Lang momentan auf Eis. Müllhofer lobte die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband als Grundlage für den Erfolg bei den Kommunalwahlen. Altbürgermeister Johann Walbrunn erinnerte an die Baumaßnahmen in Burkhardsrieth, die den Stadtteil vorangebracht hätten.
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