Rösch fordert drei Punkte

Je einen Sieg und ein Unentschieden, so die Bilanz des Duells SpVgg Lam gegen den SV Etzenricht. Im vierten Aufeinandertreffen geht es für die beiden punktgleichen Teams darum, sich von einem Relegationsplatz fern zu halten. SV-Trainer Michael Rösch kann dabei wieder auf Andreas Schimmerer setzen. Bild: war

Der SV Etzenricht braucht für den Ligaerhalt jeden Zähler. Am Samstag muss die Mannschaft von Trainer Michael Rösch zu den "Osserbuam" - und für die gilt das gleiche.

Etzenricht. (war) Im Wettbewerb um den Klassenerhalt kommt es am Samstag, 11. April, 17 Uhr, zu einem Duell der punktgleichen Teams der SpVgg Lam und des SV Etzenricht. Beide haben 34 Punkte auf dem Konto, Lam das um ein Tor bessere Torverhältnis. Noch eine Gemeinsamkeit bietet die Statistik. Mit 22 Zählern (SpVgg) und 23 (SV) belegen sie die Ränge 6 und 4 in der Heimtabelle. Somit gelten die "Osserbuam" als leichter Favorit, daheim im Bayerwald.

Etzenrichts Trainer Michael Rösch ruft das 1:3 beim TSV Bad Abbach vom Ostermontag noch einmal in Erinnerung. "Wir konnten in einer Begegnung, in der wir spielerisch über weite Strecken die aktivere Mannschaft waren, keinen Punkt mitnehmen. Nach der Führung haben wir es dem Gegner einfach zu leicht gemacht, Tore zu erzielen und dies müssen wir uns ganz klar ankreiden." Im Osserstadion erwartet er ein hart umkämpftes Spiel.

Nach drei Niederlagen im neuen Jahr hat die SpVgg das letzte Heimspiel gegen den FV Vilseck gewonnen und will sicher darauf aufbauen. "Natürlich rechnen wir uns dort was aus", geht der SV-Coach aber trotzdem die Aufgabe optimistisch an und ist froh darüber, dass mit der Rückkehr von Andreas Schimmerer seine Auswahlmöglichkeiten und der Kader wieder größer werden. Angreifer Thomas Schärtl fällt aber weiter aus, Johannes Pötzl hat das Training wieder aufgenommen.

Die SpVgg verkörpert seit über einem Jahrzehnt ihr Trainer. Mit Franz Aschenbrenner ist die sportliche Weiterentwicklung eng verbunden, er sorgte für den Aufstieg und für Kontinuität. Was die aktuelle Offensivstärke angeht, so kommen die Protagonisten aus dem Nachbarland. 19 von 37 Treffern erzielte das Trio aus Tschechien, bestehend aus Radek Dyk, Jakub Kubec und Pavel Dobry. Letzterer (9 Tore), inzwischen im 40. Lebensjahr, spielte 65-fach in der deutschen dritten Liga beim Chemnitzer FC und beim FC Dynamo Dresden. Dobry bereitete auch die 1:0-Führung beim Hinspiel im Sommer vor. Dank eines von Klaus Herrmann während der Schlussphase mit Raffinesse ins Lamer Tor gezimmerten Freistoßes reichte es noch zu einem 1:1.

Die letzte Partie am Fuße des Ossers ging im August 2013 mit 1:3 verloren. Drei Aktive aus der damals von Faruk Maloku eingestellten Startelf sind beim SVE noch dabei. "Wir werden sicherlich wieder alles geben und wollen jede noch so kleine Möglichkeit versuchen für uns zu nutzen", stimmt Malokus Nachfolger Rösch die Fangemeinde ein und verspricht stellvertretend für die Mannschaft ein engagiertes Match abzuliefern.
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