Rollen klar verteilt

Nordoberpfalz-Derby der Landesliga Mitte in Mitterteich: Am Samstag um 16 Uhr empfangen die Stiftländer den Spitzenreiter SV Etzenricht. Die Gastgeber stecken im Tabellenkeller fest und würden sich einen Ausgang wie in der vergangenen Saison (Szene mit Frantisek Nedbaly, links) wünschen, als sie den SVE klar mit 3:0 bezwangen.

Spieltag der Landesliga Mitte steht eine Partie im Blickpunkt - das Nordoberpfälzer Derby zwischen dem SV Mitterteich und dem SV Etzenricht. Dabei sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt.

Weiden. (gb) Vor der Begegnung SV Mitterteich (15./12 Punkte) gegen SV Etzenricht (1./29) spricht alles für den Spitzenreiter. Die Mannschaft von Trainer Michael Rösch ist seit sieben Spielen (fünf Siege, zwei Unentschieden) ohne Niederlage. Die bisher einzige Einbuße gab es am 5. August mit 0:2 zu Hause gegen den TSV Bad Abbach. Auswärts ist der SVE bei fünf Siegen und einem Remis noch ungeschlagen. Die Mitterteicher, die einen der drei Abstiegsrelegationsplätze einnehmen, feierten in den letzten acht Spielen nur einen Sieg. Auf heimischem Terrain ist die Bilanz (3/1/2) leicht positiv. Die größten Probleme hat das Team von Trainer Reinhold Schlecht in der Offensive mit nur zwölf Toren in zwölf Partien. Der SV Etzenricht verfügt dagegen über die beste Defensive der Liga mit erst neun Gegentreffern.

Schärfster Verfolger des SV Etzenricht ist die DJK Ammerthal (2./26). Der Bayernliga-Absteiger ist gut in Schuss, hat die letzten drei Partien klar gewonnen und blieb dabei sogar ohne Gegentor (6:0, 6:0, 4:0). Auch die Ammerthaler treffen auf ein Kellerkind. Die DJK reist als klarer Favorit zur SpVgg Lam (16./11), die allerdings zu Hause zumindest eine ausgeglichene Bilanz (2/2/2) aufweist. Die weiteren Verfolger stehen vor unterschiedlich schweren Aufgaben. Der ASV Cham (3./23) empfängt den TSV Kareth (8./18), der aus den letzten drei Partien sieben Punkte holte. Bereits heute Abend erwartet der SV Hutthurm (4./22) die SpVgg Osterhofen (9./16). Die vermeintlich leichteste Aufgabe wartet auf den SV Fortuna Regensburg (5./20) im Heimspiel gegen das schon etwas abgeschlagene Schlusslicht FC Tegernheim (18./5).

Abwärts- kontra Aufwärtstrend kann man die Partie zwischen der DJK Gebenbach (10./16) und dem SC Ettmannsdorf (7./18) beschreiben. Während der Aufsteiger nach einem sehr guten Saisonstart inzwischen seit sieben Spielen (vier Unentschieden, drei Niederlagen) auf einen Sieg wartet, ist der SCE vier Partien ungeschlagen. Zuletzt gelangen dem Team von Trainer Timo Studtrucker sogar drei Siege am Stück - gegen den FC Sturm Hauzenberg (3:1), bei der SpVgg Lam (4:2) und gegen den SV Mitterteich (3:1).
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