Rost-Elf geht in Neudrossenfeld mit 1:4 unter
Ein Tag zum Vergessen für den FC Amberg

Amberg. Es gibt Tage, da kann eine überlegene Mannschaft noch zwei Stunden länger spielen, ohne dass sie ein Tor schießt. Genau so einen Tag hat der Fußball-Bayernligist FC Amberg am Freitag beim TSV Neudrossenfeld erwischt. Über 90 Minuten hinweg hatten die Vilsstädter eindeutig mehr Spielanteile und auch etliche Chancen, konnten diese aber nicht gewinnbringend verwerten. Auf der anderen Seite machte es Gastgeber TSV Neudrossenfeld wesentlich besser: Dreimal schossen die Oberfranken in der ersten Hälfte aufs Tor, dreimal klingelte es im Amberger Kasten. Am Ende stand die Elf von Trainer Timo Rost bei der 1:4 (0:3)-Niederlage mit leeren Händen da und wusste nicht so richtig, wie ihr geschehen war.

Auf Amberger Seite musste Coach Timo Rost auf den erkrankten Stürmer Tobias Wiesner und den verletzten Marco Seifert gänzlich verzichten. Gegenüber dem 3:1 gegen den SC Eltersdorf veränderte er seine Anfangself zweimal. Der sich mit Knieproblemen plagende Andy Graml saß zwar auf der Bank, für ihn startete dieses Mal Julian Ceesay, und für Michael Dietl, der während der Woche wegen einer schulischen Veranstaltung nicht trainieren konnte, Christian Knorr. Rost wählte also eine etwas defensivere Variante.

Der FCA ging von Anfang an engagiert zu Werke und hatte die erste Chance. Doch Benjamin Werner brachte seinen Kopfball (15.) nicht unter. Im Gegenzug dann das 1:0 der Gastgeber: Einen langen Ball Richtung Amberger Strafraum klärte FC-Kapitän Michael Plänitz zunächst. Das Leder landete beim ehemaligen Bayreuther Perparim Gashi, der aus 20 Metern einfach mal draufhielt und es unhaltbar für Ambergs Schlussmann Matthias Götz ins Netz schoss.

Nur fünf Minuten später der zweite Versuch der Neudrossenfelder: Nach einer Flanke zog der Ex-Bayreuther Daniel Meyer ab, haute sich den Ball auf das eigene Standbein, der von dort aus in einer Bogenlampe über Götz hinweg in den Maschen landete (20.). Trotz dieses frühen Rückstandes präsentierten sich die Amberger keineswegs geschockt und spielten weiter munter nach vorne. Doch weder Werner zweiter Kopfball, noch die Schüsse von Julian Ceesay (22.) und von Sven Seitz (27.) wollten ihr Ziel finden. Der Schlusspunkt einer für die Gelb-Schwarzen unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" stehenden ersten Hälfte war in der 44. Minute das 0:3. Ein ähnliches Bild dann im zweiten Durchgang: Der FCA spielte, spielte und spielte, traf aber nur ein Mal - zum zwischenzeitlichen 1:3.
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