Rote Laterne muss wieder weg

Devils-Angreifer Veit Holzmann (links) spielt die Scheibe vor den beiden Füssenern Joshua Burnell und Hubert Schöpf. Im bisherigen Saisonverlauf feierten die Weidener drei Siege gegen die Allgäuer. Am Freitag treffen sich beide Teams in Füssen zum vierten Duell. Am Sonntag gastiert dann der Deggendorfer SC in der Hans-Schröpf-Arena. Bild: Gebert

Der EHC Freiburg ist auf dem besten Weg, die Nachfolge des VER Selb als Vorrunden-Meister der Oberliga Süd anzutreten. Mit dem achten Sieg in Folge hat der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf neun Punkte ausgebaut. Von dieser Tabellenregion können die Blue Devils nur träumen, bei ihnen hängt seit Freitag wieder die Rote Laterne.

Weiden. (gb) Tabellenführer EHC Freiburg (1./76 Punkte) hat sich als erste Mannschaft für die Play-offs qualifiziert. Nach dem 4:2-Erfolg im Gipfeltreffen gegen den EHC Bayreuth (2./67) beträgt der Vorsprung auf Rang neun 41 Punkte - und 36 sind an den restlichen zwölf Vorrunden-Spieltagen der Oberliga Süd nur noch zu vergeben.

Hinter den Breisgauern gibt es ein Gerangel um Platz zwei. Der EV Regensburg (3./67), der in den letzten drei Partien nur einen Zähler holte, ist hinter den punktgleichen Bayreuthern nur noch Dritter. Und es droht ein weiteres Abrutschen, denn beim EVR hat das Verletzungspech zugeschlagen. Besonders schwer wiegen die Ausfälle von Barry Noe (Zehenbruch) sowie zwei Akteuren des gefürchteten "SOS"-Sturms: Top-Torjäger Louke Oakley (Leisten-OP) und Vitali Stähle (Bänderverletzung). Der VER Selb (4./64) ist durch den 3:2-Sieg nach Verlängerung in der Donau-Arena bis auf drei Zähler an Regensburg herangerückt.

Auf Play-off-Kurs

Während das Trio Bayreuth, Regensburg und Selb am Wochenende nach den Freiburgern ebenfalls die Play-off-Teilnahme vorzeitig perfekt machen kann, wollen die vier Teams im Tabellenmittelfeld ihre Positionen festigen. Nach jetzigem Stand steuern der EC Bad Tölz (5./54), EC Peiting (6./50), Deggendorfer SC (7./49) und EHC Klostersee (8./45) klar auf Play-off-Kurs.

Der ERC Sonthofen (9./35) muss nach den Niederlagen gegen Peiting und in Erding seine Hoffnungen wohl begraben, auch wenn der Neuling personell noch einmal nachgebessert hat. Die Allgäuer verpflichteten Verteidiger Heiko Vogler und den US-Amerikaner Andy Contois für den Angriff. Dagegen wurde der Vertrag mit dem Finnen Joonas Koskinen nach Ablauf der Probezeit nicht verlängert.

Auswärtssieg ist Pflicht

Beim TSV Erding (10./28), EV Füssen (11./23) und den Blue Devils Weiden (12./21) sind die Play-offs längst abgehakt. Bei diesem Trio laufen die Vorbereitungen für die Play-offs, wobei das Heimrecht in der ersten Runde - also mindestens Rang zehn - das gemeinsame Ziel ist. Wenn die zuletzt personell stark dezimierten Blue Devils diesen Platz noch erreichen wollen, ist am Freitag, 23. Januar, ein Sieg im Kellerduell beim EV Füssen absolute Pflicht. Die ersten drei Duelle mit den Allgäuern haben die Weidener für sich entschieden. Gegen die Deggendorfer, die am Sonntag, 25. Januar, in der Hans-Schröpf-Arena gastieren, haben die Devils das erste Heimspiel mit 3:2 gewonnen. Vielleicht ein gutes Omen für das Wochenende?

33. Spieltag

Freitag, 23. Januar, 19.30 Uhr: EC Peiting - EHC Freiburg (bisherige Ergebnisse: 3:9, 3:4 n. V., 2:6), EV Füssen - Blue Devils Weiden (3:9, 6:7 n. P., 2:4), EC Bad Tölz - EHC Klostersee (0:7, 4:1, 7:4); 20 Uhr: ERC Sonthofen - EHC Bayreuth (4:5, 5:2, 2:8), TSV Erding - VER Selb (1:3, 2:6, 4:6), Deggendorfer SC - EV Regensburg (3:7, 2:5, 2:6)

34. Spieltag

Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr: EHC Bayreuth - EC Bad Tölz (2:1 n. V., 2:5); 17.30 Uhr: EHC Klostersee - EC Peiting (6:1, 1:4); 18 Uhr: EHC Freiburg - TSV Erding (6:2, 6:4), VER Selb - EV Füssen (6:2, 3:4 n. V.), EV Regensburg - ERC Sonthofen (3:1, 7:1); 18.30 Uhr: Blue Devils Weiden - Deggendorfer SC (3:2, 1:5)
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