Rote Rosen für grüne Daumen

Jahreszeitlich bedingt ist für Garten- und Blumenfreunde die Zeit der Ruhe eingekehrt. Im Sportheim dankte Bürgermeister Peter Lehr denjenigen Mitbürgern, die im vergangenen Sommer einen grünen Daumen bewiesen hatten.

Dabei übernahmen die Repräsentanten von Stadt und Siedlergemeinschaft die Rolle von Rosenkavalieren und überreichten das Blumengeschenk.

Während des Blumenschmuckwettbewerbs hatte das Bewertungskomittee 66 Orte besichtigt. In der Abschlussveranstaltung fasst Lehr zusammen: "Zahlreiche Veranstaltungen haben viele Besucher in unsere Heimatstadt gelockt. Diese Gäste haben ein Eschenbach kennengelernt, das sich in einem bunten und malerischen Erscheinungsbild nach außen hin darstellte." Er erwähnte die unterschiedlichen Bepflanzungen an Fenstern, Balkonen, Türen und Außenanlagen. Die Gestalter hätten zum positiven Gesamteindruck der Stadt beigetragen. Die kommunalen Blumenfrauen hätten einen erheblichen Anteil daran, bescheinigte der Bürgermeister.

Der Siedlergemeinschaft dankte Lehr für die jahrzehntelange Pflege des Kinderspielplatzes Kalvarienberg, der die Aue entlang des Eschenbachgrabens prägte. Er wurde nun durch den neuen Generationenpark ersetzt. Im Blumenschmuckwettbewerb sah Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies einen Anstoß der Stadt, ihre Bürger zur Verschönerung der Stadt anzuregen.

Durch Balkon- und Fensterbepflanzung würde Straßenzügen ein freundlicheres Aussehen verliehen. Blumenschmuck am Haus sei sehr viel mehr als nur hübsche Dekoration. "Die Beschäftigung mit Pflanzen fördert das Naturverständnis und regt die Fantasie an", zeigte sich Kies überzeugt. Die Teilnahme an der Blumenschmuckinitiative wertete er als Beitrag zur Aufwertung des Lebensraumes Stadt. Zur Situation im Innenstadtbereich hatte er leichte Kritik: "Hier sinkt die Bereitschaft zum Fassadenschmuck, es könnte noch wesentlich mehr geschehen."

Bereits seit Jahren verzichtet die Stadt bei ihrer Blumenschmuckaktion auf die Festlegung einer Rangfolge. Engagement und Freude am Gestalten sollen gleichmäßig honoriert werden. Als symbolisches Dankeschön kündigte der Bürgermeister eine "finanzielle Zuwendung von 15 Euro für Sie alle" an.
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