Rottendorf leuchtet für Waisen

Die Besucher unternahmen gerne einen Spaziergang durch das Dorf: Hunderte von Fensterbildern hatten die Rottendorfer gebastelt.

Die vielen Besucher waren beeindruckt und gerührt: Hunderte von Fensterbildern leuchteten im Rottendorf für Schwester Eobarda und die von ihr betreuten Waisenkinder in Südafrika.

Schmidgaden-Rottendorf. (ral) Seit 1999 heißt es im zweijährlichen Rhythmus "Rottendorf leuchtet". Dabei werden Fensterbilder illuminiert, welche die Bewohner mit Hingabe gebastelt haben. In die fenstergroßen Flächen aus schwarzem Tonpapier wurden weihnachtliche, religiöse Motive gearbeitet. Von innen entsprechend angestrahlt, verbreiten sie romantische, vorweihnachtliche Stimmung.

Schöner Gesamteindruck

Als am Samstag die Dunkelheit hereinbrach, wurden die Fenster nach und nach von innen angestrahlt, so dass sich die Ortschaft bald in ein buntes Meer von Bildern verwandelte. Zahlreiche Besucher schlenderten durch die Straßen und ließen die Bilder auf sich wirken. Es bestand auch Gelegenheit, den Gottesdienst in der Pfarrkirche zu besuchen.

Anschließend hieß die Vorsitzende des Frauenbundes, Theres Pösl, auf dem Dorfplatz vor dem Anwesen Losch/Obermeier die vielen Gäste willkommen. Sie dankte allen, die erneut dazu beigetragen haben, das "Rottendorf leuchtet": den Familien, die wieder ihre Fenster entsprechend geschmückt haben, und den Helfern, die für das leibliche Wohl sorgten. Pösl verwies darauf, dass der Erlös der Aktion und der Tombola an Schwester Eobarda Ries in Südafrika geht. Damit werden Waisenkinder unterstützt. Die Frauenbund-Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, einer Person zu gedenken, auf deren Initiative diese Veranstaltung im Jahre 1999 eingeführt wurde: der verstorbenen Lehrerin Ilse Pröls.

Mit Herbergssuche

Den Reigen der Aufführungen eröffneten die Kirchenchöre aus Rottendorf und Schmidgaden unter der Leitung von Martina Neubauer. Anschließend spielte das Kolmklang- Duo (Sepp und Andreas Wiendl) aus Windmais. Ein Krippenspiel führten die Kinder des Obst- und Gartenbauvereins auf. Die Musikgruppe der Grundschule Rottendorf leistete ebenfalls ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung, die mehrere hundert Besucher ins Dorf zog. Am Sonntagabend folgte die Herbergssuche, begleitet vom kleinen Singkreis und Bläsern.
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