Rückblick auf 50 Jahre Tennisverein Oberviechtach

(weu) Der TC Oberviechtach, der viele Jahre das Oberviechtacher Vereinsleben belebte, wurde 1965 im Gasthaus Pösl von einigen sportlichen Männern ins Leben gerufen. Der erste, bescheidene Spielbetrieb wurde auf dem Allwetterplatz unterhalb des Jahnstadions aufgenommen.

Als erster Vorstandsvorsitzender fungierte Erwin Schreiber. Zwei der Gründungsmitglieder, Karl Grundler und Hermann Schön, gestalten das Vereinsleben maßgeblich mit bis zum heutigen Tage: Karl Grundler als Spieler (Vereinsmeister), Platzwart und Jugendtrainer und Hermann Schön als Spieler, Kassier und "Trainer für die Damen". Mit Kurt Weiß, der 1971 in das Amt des Vorsitzenden gewählt wurde, ging es mit einem geregelten Spielbetrieb los. Nachdem durch seinen Einsatz die Plätze neu beschichtet wurden, konnten die ersten erfolgreichen Freundschaftsspiele gegen Neunburg und Nürnberg ausgetragen werden. Auch eine erste Seniorenmannschaft ging nun auf Punktejagd. Karl Grundler, Hermann Schön, Edmund Walbrun, Michael Reitinger und Kurt Weiß schlugen sich hier bravourös. Eine 1. Herrenmannschaft und eine Damenmannschaft komplettierten in den folgenden Jahren die Teams.

1975 legte Udo Weiß die Übungsleiter-C-Trainer-Prüfung ab und widmete sich, unterstützt von Karl Grundler und Rainer Eiser, der Ausbildung des Nachwuchses. So konnten in den folgenden Jahren auch Jugendmannschaften gebildet werden. Über 150 Jugendliche und Kinder wurden in dieser Zeit ausgebildet. 1978 übernahm Manfred Beer das Ruder. Seiner Initiative ist der Umbau der Hartplätze in drei Sandplätze im Jahr 1982 zu verdanken, der den Verein zu neuer Blüte führte. Sein Engagement gipfelte 1986 im Bau des repräsentativen Clubheims. Gründungsmitglied Karl Grundler tat sich beim Bau als ausführende Kraft hervor und mauerte das Haus, mit Unterstützung vieler Mitglieder, fast im Alleingang. Nach 18-jähriger erfolgreicher Arbeit als Vorsitzender übergab Manfred Beer 1995 das Zepter an Horst Hüttl, der den Verein bis 2009 führte. Sein großes Anliegen war die Aktivierung der Jugendarbeit. Mit Hilfe von Trainern aus Tschechien konnte die Jugendarbeit intensiviert werden. Erfolgreiches Abschneiden bei Medenspielen und Kleinfeldturnieren war die Folge.

Seit 2009 führt Vlasta Vavrinova den Club und versucht mit großem Engagement, den Verein weiter voranzubringen. Mit unzähligen Aktionen versucht sie immer wieder, trotz des allgemein nachlassenden Interesses am "Weißen Sport", neue Mitglieder zu gewinnen. Einen Mitstreiter hat sie in Nikolai Welnhofer gefunden, der 40 Jahre nach Udo Weiß als Übungsleiter zur Verfügung steht.
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