Rückstand in den Orten

"Das Breitbandförderprogramm der Staatsregierung benennt ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeits-Festnetz mit einer Übertragungskapazität von mindestens 30 Megabit pro Sekunde als Ziel", erklärte Manfred Gebhardt vom Planungsbüro IK-T bei der Bürgerversammlung. Dort, wo Kabel Deutschland ein Kabelfernsehnetz verlegt habe, also in großen Teilen des Hauptortes Pressath, sei dies bereits möglich. Deshalb könnten diese Gebiete auch nicht in den geförderten Breitbandausbau einbezogen werden.

Anders sei es in den umliegenden Ortschaften, aber auch im Gewerbegebiet West, im Industriegebiet Döllnitz und in einem Terrain zwischen Kiesibeach und Kahrmühle. In der Regel werde die Netzleistung durch sogenannte "Kabelverzweiger" verstärkt, die per Glasfaserkabel an die Hauptvermittlungsstelle angeschlossen würden. Zwischen "Verzweigern" und Hausanschlüssen bleibe es aus Kostengründen vorläufig bei den traditionellen Kupferkabeln. "Dieses Verfahren gewährleistet 50 Megabit pro Sekunde im Umkreis von etwa 100 Metern und 30 Megabit im Umkreis von etwa 400 Metern um den Kabelverzweiger", erläuterte Manfred Gebhardt.

In einem zweiten Schritt sei durchaus denkbar Glasfaserleitungen direkt zu den Haushalten zu verlegen, um die Übertragungsleistung weiter zu erhöhen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.