Rückzug nach 13 Jahren

Zum Abschied eine Kemnather Armbanduhr und einen Essensgutschein: Bürgermeister Werner Nickl dankte Josef Teufel (von links) für seine langjährige Mitarbeit im Stadtrat. Bild: stg

Josef Teufel hatte eigentlich nicht vorgehabt, Stadtrat zu werden. Und doch gehörte er 13 Jahre dem Gremium an - bis Montag.

Kemnath. (stg) In Sitzung verabschiedeten die Fraktionen den bisherigen Stadtrat Josef Teufel (FW/FWG). Das Gremium hatte zuvor seinem Antrag, ihn aus beruflichen Gründen aus dem Ehrenamt zu entlassen, zugestimmt. "Dies ist für die Stadt sehr bedauerlich", erklärte Bürgermeister Werner Nickl. Teufel sei zum einen ein engagierter Stadtrat gewesen, der sich für die Belange der Bürger eingesetzt habe, zum anderen sei er in seiner vormaligen Funktion als Konrektor der Staatlichen Realschule ein wichtiges Bindeglied zwischen der Schule und der Stadt beziehungsweise dem Stadtrat gewesen. "Deine diesbezügliche Fachkenntnis wird uns fehlen."

In vier Ausschüssen

Der Rathauschef erinnerte daran, dass Teufel erstmals 2002 für die Freien Wähler in den Stadtrat gewählt worden war, 2008 und 2014 ist er jeweils mit hohen Stimmenzahlen bestätigt worden. Er war Beauftragter für das "Musikalische Kemnath", von 2002 bis 2008 Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses, von 2008 bis 2015 saß er im Ausschuss für Stadtentwicklung und Tourismus, von 2008 bis 2014 im Schul- sowie Mittelschulverband und seit 2014 im Forstausschuss. "Du hast in diesen 13 Jahren deinen Teil zur positiven Entwicklung unserer Stadt beigetragen", sagte Nickl. Als Abschiedsgeschenk überreichte der Bürgermeister die Kemnather Armbanduhr sowie einen Essensgutschein. Teufel dankte für die positiven Worte des Bürgermeisters. Er könne auf eine "sehr angenehme Zusammenarbeit" im Gremium zurückblicken. Ursprünglich habe er ja nie vorgehabt, ein Mandat im Stadtrat anzustreben. "Rückblickend betrachtet, ist es aber eine sehr gute Entscheidung gewesen."
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