Rückzug nach vier Jahrzehnten

Franz Schmidl kündigte an, im nächsten Jahr nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren. Bild: haa

Seit 40 Jahren ist Franz Schmidl Vorsitzender der Feuerwehr Fronhof. Bei der Jahreshauptversammlung kündigte er an, sein Amt im kommenden Jahr niederzulegen. Mit einer Satzungsänderung sollen die Vorstandsämter jüngeren Mitgliedern schmackhaft gemacht werden.

Vorsitzender Franz Schmidl erinnerte in seinem Rückblick bei der Jahresversammlung an die wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres. Neben den kirchlichen und heimischen Festlichkeiten besuchten die Mitglieder auch mehrere auswärtige Feste und Veranstaltungen. Hier hätte sich Schmidl allerdings eine bessere Beteiligung erwartet. Der Höhepunkt des Vereinsjahres war das Dorffest in seiner mittlerweile siebten Auflage. Heuer ist es am 4. August.

Der Vorsitzende dankte auch dem Personal für die Wartung des Fahrzeuges und der Geräte sowie für die Pflege des Gerätehauses und der Anlagen. Sein Dank galt auch der Gemeinde für die Bereitstellung der erforderlichen Ausrüstung. Der Verein zählt derzeit 54 Mitglieder.

Kommandant Gerhard Armer informiere in seinem Bericht über die Arbeiten der Wehr im vergangenen Jahr. Im Zuge der Aktionswoche im Herbst wurde die Biogasanlage in Altendorf besichtigt und Konzepte erarbeitet, wie bei einem Störungs- oder Brandfall vorgegangen werden könnte. Erfreulicherweise sei es zu keinem Ernstfall gekommen. Armer gratulierte im Anschluss mehreren Wehrmännern zur bestandenen Truppmann-2-Ausbildung. Ferner beglückwünschte er Alfons Schmitzer jun. zum erfolgreichen Kommandanten-Lehrgang.

Vorsitzender Schmidl wies darauf hin, dass gemäß der Satzung die Vorstandschaft jeweils für sechs Jahre gewählt werde. Er regte an, die Wahlperiode auf drei Jahre zu ändern und die Satzung entsprechend anzupassen. Für den kürzeren Zeitraum ließen sich wesentlich leichter Kandidaten finden, war seine Meinung. Die Versammlung stimmte der Satzungsänderung zu. In diesem Zusammenhang kündigte er an, dass er im kommenden Jahr nach 40-jähriger Tätigkeit sein Amt in jüngere Hände übergeben möchte.

Bürgermeister Georg Köppl dankte den Wehrmännern für ihre ehrenamtliche Arbeit, die stete Einsatzbereitschaft und die zuverlässige Hilfe im Bedarfsfall. Für die Umstellung des Funkwesens auf den Digitalfunk habe die Gemeinde rechtzeitig die neuen Geräte bestellt. Diese seien teilweise auch schon geliefert, müssten aber erst in der Leitstelle programmiert werden. Vor Auslieferung an die Wehren erfolge noch eine Anwenderschulung. Für die Bestellung des laufenden Bedarfs an Ausrüstungsgegenständen werde in nächster Zeit eine Zusammenkunft mit den Kommandanten anberaumt.
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