Rund 50 Maßnahmen in zehn Jahren

Architekt Erwin Wenzl hat auf Basis eines mehrjährigen Zusammenwirkens mit der Stadt, örtlichen Arbeitsgruppen und Institutionen ein Paket mit knapp 50 Maßnahmen in öffentlichen Außenbereichen und Bauten zusammengestellt, die im Zuge des Modellprojekts "Bayern barrierefrei 2023" in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden sollten. Dazu zählen etwa das Verlegen barrierefreier Beläge, das Absenken von Bordsteinen, die Umrüstung von Ampeln, der Bau von Querungshilfen, Verbesserungen auf Parkplätzen und die Umrüstung von Gebäuden. Dabei handelt es sich aber nur um ein Grobkonzept - was wann in welcher Form konkret angepackt wird, ist mit Ausnahme der beschlossenen, bis zu 700 000 Euro teuren Marktplatzumgestaltung noch offen. Laut Bürgermeister Roland Grillmeier würde die Umsetzung des gesamten Pakets bis zu zwei Millionen Euro kosten - dabei könnte die Stadt aber einen Fördersatz von bis zu 80 Prozent in Anspruch nehmen. Zudem seien von dieser Summe Kosten abzuziehen, die etwa das Staatliche Bauamt übernimmt. Zu der noch offenen Gesamtsumme kommen 200 000 Euro für ein kommunales Förderprogramm hinzu, das Privatleute und Gewerbetreibende zur Umrüstung ihrer Häuser und Anlagen animieren soll. (lnz)
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