Rund 500 Frauen und Männer Gäste der Stadt
Senioren genießen den Respekt

Mit Instrumental- und Gesangbeiträgen erfreute "MIA", hier ein Gitarrenduo, begleitet von Dozentin Christine Ott. Bild: cs

Als ein großes Familientreffen haben viele ältere Mitbürger die vorweihnachtliche Feier, zu der die Stadt in langer Tradition eingeladen hatte, sichtlich genossen. Manche der Senioren sehen sich nur einmal im Jahr zu diesem Anlass, da gab's natürlich viel zu erzählen.

Rund 500 Frauen und Männer aus dem gesamten Gemeindegebiet kamen als Gäste der Stadt am 3. Adventssonntag in die Helmut-Ott-Turnhalle. Viele ehrenamtliche Helfer, darunter aus der Hallen- und Badgesellschaft, der Wasserwacht und der BRK-Gemeinschaft, wie auch städtische Mitarbeiter aus Verwaltung, Bauhof und des städtischen Kindergartens leisteten ihren Anteil für einen reibungslosen Ablauf bei der Bewirtung. Kinder und Jugendliche stellten sich mit ihrer musikalischen Unterhaltung in den Dienst ihrer Mitmenschen älteren Semesters.

Botschaft des Friedens

Gemeinsam mit den kommunalen Vertretern, an ihrer Spitze die Bürgermeister Joachim Neuß, Herbert Lehner und Norbert Gradl und die Geistlichkeit mit Dekan Dominik Sobolewski und Pfarrerin Helga von Niedner ein paar besinnliche und unterhaltsame Stunden zu verbringen, war ein Genuss. Es galt aber auch innezuhalten und sich darauf zu besinnen, was zum Leben wirklich wichtig ist, wie das Auerbacher Stadtoberhaupt in seinen Grußworten anklingen ließ. Neuß sprach auch von der Botschaft des Friedens, so kurz vor dem Weihnachtsfest, der eine besondere Bedeutung zukomme angesichts der vielen Kriege wie schon lange nicht mehr. Gerade die Senioren wüssten besonders, wie kostbar Frieden ist.

Neuß würdigte auch das Engagement vieler Menschen in Auerbach, aus allen Schichten und Berufen, die Gemeinsinn zeigen und sich für die Stärke der Stadt einsetzen. "Es war ein außergewöhnliches Jahr für Auerbach", zog er mit Blick auf das zu Ende gehende Jubiläumsjahr als Bilanz. Es habe viel Anerkennung gebracht und unzählige Menschen zu einem Besuch der Stadt veranlasst.

Werbung fürs Museum 34

Die große Runde nützte der Bürgermeister, um für das Museum 34 zu werben. Schon im Vorgriff auf den Frühjahrsputz forderte er die Bürger auf, auf Dachböden und in Kellern nach möglichen Exponaten Ausschau zu halten. Für einen Anruf im Rathaus oder bei Stadtarchivar Hans-Jürgen Kugler sei man dankbar. Himmlischen Glanz verbreitete mit seinem Besuch das Auerbacher Christkind Anna-Lena Heidenreich.

Als dankbares Publikum mit viel Applaus zeigten sich die Senioren für die musikalische Unterhaltung durch die Nachwuchsmusiker der Knabenkapelle unter Leitung von Ludwig Riedhammer sowie die Instrumental- und Gesangvorträge von Musikschülerinnen des Vereins "MIA" ("Musikunterricht in Auerbach"). "Eine Talentschmiede", wie Bürgermeister Neuß den gemeinnützigen Verein umschrieb. "Da muss Auerbach als Musikstadt auch in Zukunft nicht bange sein."

Vorsitzender Stefan Bauer übernahm die Rolle des Moderators. Als "DJs" bewährten sich Tim Kirzdörfer und seine Schwester.
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