Rundblick über die Stadt

Das Sulzbacher Bergland geizt nicht mit seinen Reizen. Vor allem die herrliche Landschaft hat es den Naturliebhabern angetan. Pünktlich zum Herbstanfang präsentiert Wanderwart Helmut Hiltl eine Tour, die vom Bahnhof der Herzogstadt hinaus zur beliebten Osterhöhle führt.

Bevor die Tour startet, sollte sich der Wanderer am Ausgangspunkt Bahnhof erst einmal an der großen Wandertafel einen Überblick über den Weg zur Osterhöhle und allgemein verschaffen. Von der Bahnhofstraße, den Markierungen Rotkreuz (Erzweg) und Löwe (Goldene Straße) folgend, geht es in Richtung Neumarkter Straße über die Bahnbrücke. Am neuen Kreisel nach rechts in die Wilhelm-Sträubig-Straße, vorbei am Gymnasium (750 Meter). Unmittelbar nach der Unterführung der B 85, zweigt man nach rechts in den Wanderweg Nummer 4 ab.

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Auf dem Sternstein angekommen verweist Helmut Hiltl auf den schönen Rundblick über die Stadt. Weg Nummer 4 führt jetzt durch den Wald. Wanderer können auch links am Waldrand, vorbei am Predigtstuhl, im Volksmund auch Kanzel genannt, weitergehen. Dann wieder weiter auf Nummer 4 zu den großen Sternsteinfelsen und der -höhle.

Jetzt geht es nach links abzweigend auf den sogenannten Kanalweg, vorbei an Kempfenhof und dem Industriegebiet West/Kauerhof (3,5 Kilometer). Über die B 14, vor Stephansricht rechts durch den Wald, wird der Neukirchner Weg und das Sportgelände des SV Kauerhof (5 Kilometer), am Ortsende von Kauerhof erreicht. Nach links am Wald entlang, gelangt man in den Haselgraben. Jetzt empfiehlt der Wanderführer den Schwenk auf die Forststraße nach rechts.

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Östlicher Albrandweg

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Nach rund 150 Meter verlassen wir den Wanderweg und folgen nach links der Markierung Grünring. Nach weiteren 100 Metern geht es nach Hiltls Angaben wieder nach links auf die Rotstrichmarkierung. Nun befinden sich die Wanderer auf dem Östlichen Albrandweg, der von Steinamwasser hinter Auerbach über die Osterhöhle nach Kallmünz an den Zusammenfluss von Vils und Naab führt und 120 Kilometer lang ist.

Auf einem schönen Pfad geht es weiter entlang der Bahnlinie Sulzbach-Neukirchen. An der Bahnbrücke angelangt nach rechts durch die Unterführung laufen. Nach 150 Meter gleich wieder links weiter durch den Wald, aber nicht nach Niederricht marschieren (6,8 Kilometer). Am Ende des Waldes - am Rand der Wiese entlang weiter durch den Wald. Auf der Verbindungsstraße Untermainshof-Niederricht angekommen, führt der Wanderweg bei einem Lichtmasten (7,6 Kilometer) und Wildgehege nach links wieder in den Wald hinein. Wie Wanderführer Helmut Hiltl angibt, ist jetzt der Ort Niederricht wieder in Sichtweite. Nun geht es etwas länger durch einen Fichten-Mischwald. Rund 800 Meter vor der Osterhöhle begleitet uns auf dem Östlichen Albrandweg ein Traumpfad mit zehn Stationen. Nun sind es noch 800 Meter bis zur Osterhöhle als Zielpunkt (9 Kilometer).

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.traumpfad.net http://www.kulturwerkstatt-online.de
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