Rundherum alles gelungen

Heiß her ging es am Grillstand der Feuerwehr. Zeitweise in einer langen Schlange warteten die Besucher, bis sie an die Reihe kamen. Der Andrang war so groß, dass das Essen allerdings nicht bis zum Ende des Weihnachtsmarkts reichte. Bilder: war (2)

Einzig ein bisschen Schnee fehlte, um winterliches Ambiente in die kleine Budenstadt auf dem Markplatz zu zaubern. Im Umkehrschluss verlockten die angenehmen Temperaturen und das Angebot die Gäste, länger zu bleiben.

Sogar das von der CSU angemietete bunt beleuchtete Kinderkarussell drehte sich bis gegen 22 Uhr. "Rundherum hat alles funktioniert, die Anzahl der Besucher wurde gegenüber dem Vorjahr nach meinem Eindruck weit übertroffen. Danke an alle Beteiligten aus der Vereinslandschaft", zog Bürgermeister Rudolf Götz in Personalunion auch Interimsvorsitzender der Vereinsgemeinschaft eine positive Bilanz.

Ähnlich äußerte sich seine Schriftführerin, die das Programm mit ausgearbeitet hatte. "Für mich war die Frequenz bei optimalem Wetter großartig. Das Essen war ziemlich bald ausverkauft, die Vereine mit den Verkäufen sehr zufrieden", sagte Monika Gebhardt. Für das leibliche Wohl hatten sich die Verantwortlichen der Gemeinschaft perfekt abgestimmt. Es duftete nach Glühwein und Punsch, den der Sportverein vorbereitet hatte. Am Grillstand der Feuerwehr standen die Leute Schlange. Braten servierten die Spritzenmänner und -frauen der Wehr aus Hannersgrün.

Los ging die traditionsreiche Veranstaltung am Nachmittag mit der ökumenischen Andacht in der Nikolauskirche, die der evangelische Posaunenchor mit Chorälen und Kirchenliedern aufwertete. Die Hahnbacher Jagdhornbläser lieferten vor dem Rathausportal ein Potpourri ihres Programms, dabei war auch eine kleine Gruppe mit Alphörnern. Die Saitenmusik, ein Trio um Gunda Hermann aus Röthenbach, spielte im Rathaussaal besinnliche Weisen.

Bei der Verlosung gewann Familie Ponitz eine Gans und Sieglinde Lehner einen Wildschweinbraten. Über allerlei Süßigkeiten vom Nikolaus freuten sich die Kinder. Der Evangelische Frauenkreis hatte eine Teestube im Rathaus eingerichtet. Schokofrüchte bereitete die Siedlergemeinschaft vor, Waffeln und Pflaumenwein die UPW.

Einen Verkaufsstand mit Tees, Gewürzen und Bonbons installierte der OWV. Jagertee und Cup-Cakes umfasste die Speise- und Getränkearte der KLJB. Kleine Geschenke gab es auf den beiden Etagen des evangelischen Gemeindehauses. Das meiste war selbst gefertigt. "Bis auf ein oder zwei Anbieter waren alle Aussteller und Verkäufer hoch zufrieden. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel", fasste Gebhard nach dem Abbau der Verkaufsstände die Meinungen zusammen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kohlberg (1535)Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.