Rundreise durch Vietnam und Kambodscha - Monika Mühlbach berichtet von ihren Erlebnissen
In kleinen Suppenküchen schmeckt's

"Kambodscha und Vietnam sind die beeindruckendsten Länder, die man in Südostasien kennenlernen kann. Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh gilt als die schönste der in der Kolonialzeit erbauten Städte." Mit dieser Feststellung begann Monika Mühlbach ihren Diavortrag beim Evangelischen Frauenkreis.

"Wir haben den Tempel der Stadtgründerin und der von allen verehrten Frau Penh besichtigt, ebenso die silberne Pagode, den Königspalast, das Nationalmuseum und das Toul Sleng-Museum. Ein Bummel durch die bekannten Märkte fehlte nicht. Dort gibt es alles zu kaufen, was das Herz begehrt", berichtete Mühlbach. Die Tempelanlage von Angkor Wat in Siem Reap und der Königsstadt Angkor Thom birgt das längste zusammenhängende Flachrelief der Welt und gilt als achtes Weltwunder.

Nächste Stationen waren die Elefantenterrasse und der Urwaldtempel mit riesigen Bäumen, die auf und aus dem Tempel wachsen. Bei einem Ausflug auf den Toule Slap und zu den schwimmenden Dörfern erlebte Mühlbach hautnah, wie die Menschen dort ihr Leben meistern. Auf ihrem Programm stand ferner das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, Pilgerstätte für Millionen Menschen in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Die Einpfahl-Pagode verdeutlicht die buddhistische Weltanschauung, in der die Welt in Form einer Lotusblüte aus dem Wasser steigt, erklärte die Referentin.

Ein Erlebnis war für die erfahrene Weltenbummlerin und ihren Mann auch die Holzbootfahrt ab der Halong-Bucht durch smaragdfarbenes Wasser, vorbei an vielen Inseln und Grotten. Weitere Höhepunkte folgten mit der alten Kaiserstadt Hue sowie der Altstadt mit Kaisergrab von Ming Mang. Die Fahrt ging weiter über den Wolkenpass vorbei an den Marmorbergen nach Danang, einer typischen Stadt mit Ziegelhäusern und dem Traumstrand China Beach. Die Japanische Brücke trennt die vietnamesischen und chinesischen Stadtteile.

Staunend sahen sich die Gäste die Bilder von den vielen Brautpaare an, die sich im westlichen Stil rund um die Kathedrale Notre Dame in der Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt fotografieren lassen. "Dafür werden oft die ganzen Ersparnisse ausgegeben", erzählte Mühlbach. "Wir haben während der Rundreise nur in kleinen Suppenküchen gegessen und waren immer hochzufrieden", fügte sie auf Nachfrage an.
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