Rundum erfolgreiches Jahr

Die Kirwagemeinschaft ist nach der Neuwahl für das kommende Jahr gerüstet (stehend, von links): Oliver Lettner, Fabian Zeilmann, Sieglinde Geier, Stefan Wismeth, Manuel Bönisch und Sabine Kredler sowie (sitzend, von links) Laura Singer, Fritz Herold, Andreas Kredler, Stefan Stubenvoll und Patrick Luber. Bild: sak

Die Kirwagemeinschaft kann glücklich sein. Die Finanzen stimmen und die Planungen für das nächste Jahr stehen. Bei der Jahreshauptversammlung verriet der Vorsitzende sogar eine Besonderheit.

Die Mitglieder der Kirwagemeinschaft Schlicht können zufrieden sein. Vorsitzender Andreas Kredler berichtete bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal "Roter Hahn", dass die Kirwa 2014 sowohl vom Besuch als auch vom Einsatz der Helfer und Paare super lief. "Allgemein hört man immer, dass die Kirwan im Landkreis rückläufig sind, was in Schlicht nicht festzustellen ist", betonte Kredler. Trotz des teilweise unbeständigen und kalten Wetters seien die Besucherzahlen sehr gut gewesen.

Auch ein eingesetzter Security-Dienst, der von der Stadt vorgeschrieben war, hätte den Ablauf vor und in der Bar vereinfacht. Ein Film über das Fest wurde bereits beim Helferessen vorgeführt und kam bei den Zuschauern gut an. Die Tanzproben-Besuche seien so gut wie nie gewesen, was sich auch auf das Austanzen positiv ausgewirkt habe.

Kein Geld "bunkern"

Bei der Versammlung standen auch Neuwahlen an (siehe Infokasten). Außerdem sprach Schriftführerin Sabine Kredler über die finanzielle Situation des Vereins. Es sei ein Polster vorhanden für den Fall, dass wirklich einmal eine Kirwa wegen Schlechtwetter abgesagt werden müsse. Jedoch werde kein Geld "gebunkert", sondern für Neuanschaffungen und für Mitglieder-Zuschüsse hergenommen.

Kredler erwähnte noch eine "Besonderheit", die es dieses Jahr im Verein gegeben habe. Im Sommer 2013 kam die Info, dass ab Frühjahr 2014 die Lagerräume in Oberweißenbach nicht mehr genutzt werden können. Die Vorstände hatten bereits einen Umzug in einen neuen Stodl geplant. Dieser wurde dann jedoch abgerissen. Nach diversen Besichtigungen mit Zimmerern entschied man sich dazu, den alten und etwas baufälligen Stodl an der Winkler-Pferdekoppel für den Kirwaverein herzurichten. Start war im April 2014. Seitdem investierten 25 Helfer fast 400 Arbeitsstunden freiwillig. Der Stodl und drei Pferdeboxen stehen nun nach der Renovierung zur Verfügung.

Mehrere Ausflüge

Für die KLJB Schlicht wurde eine Pferdebox hergerichtet. Die Kosten für die Wiederherstellung sollten sich mit der Miete auf Dauer aufheben, erklärte Kredler. Zudem gebe es eine große Zeitersparnis, wegen der kurzen Transportwege zum Kirwaplatz und somit auch weniger Fahrtkosten.

Den Mitgliedern wurde auch das Kirwaprogramm 2015 vorgestellt. Es treten die Bands D'Quertreiber, Nachtwerk und Grögötz-Weißbir auf. Kredler berichtete zudem von den Unternehmungen während des Jahres. Die Fahrt nach Bamberg mit Stadtführung und Brauereibesichtigung und das Abtswinder Weinfest seien ein voller Erfolg gewesen. Eine Besichtigung der Kläranlage mit Kirwavorstand Stubenvoll und anschließender Wanderung mit Willi Merkl sei zudem gut angekommen.
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