Sachverstand und Ideen

Eigentlich sind sie für die Kommune Gold wert. Die Gemeinde Kulmain drückte ihren Dank an verdiente Bürger aber in Bronze aus.

Kulmain. (bkr) Die Bürgermedaille in Bronze erhalten Gemeindeangehörige für besondere Verdienste. Am Mittwoch widerfuhr diese Ehre den Gemeinderäten Albert Sollfrank, Günther Bäte, Josef Gößner und Josef Popp. Sie ist Anerkennung für deren Beiträge und Ideen für die Weiterentwicklung der Kommune. Sie haben ihre Talente, Begabungen und Visionen der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt und somit wertvolle Aufbau- und Entwicklungsarbeit geleistet, hob Bürgermeister Günter Kopp in der Feierstunde heraus.

Qualität muss stimmen

Albert Sollfrank gehört seit 2002 dem Gremium an. Seit 2004 ist er Fraktionssprecher der CSU und seit 2008 zweiter Bürgermeister. Der Rathauschef charakterisierte ihn als ein sehr verlässliches, hilfsbereites, loyales und verbundenes Mitglied des kommunalen Parlaments. Seine Beiträge, Anregungen und Vorschläge gerade im Tiefbaubereich waren für die Entscheidungen oftmals von großem Vorteil und bewahrten die Gemeinde von manchen Auswüchsen. Sollfranks Fachwissen im Straßen- und Brückenbereich sowie technischen Gewerken verhinderten manche unliebsame Überraschung, betonte Kopp. Sein Stellvertreter habe sich deshalb stets für Qualität und gegen minderwertige Ausführungen ausgesprochen, auch wenn mehr Geld in die Hand genommen werden musste. Seine fachmännische und pragmatische Planung machte sich letztendlich immer positiv bemerkbar.

2002 kam Günther Bäte in den Gemeinderat. Ihm wurde 2004 die Verantwortung des dritten Bürgermeisters übertragen. Günter Kopp schilderte den Fraktionssprecher der Freien Wähler als einen praxisorientierten und unkomplizierten Kollegen mit guten Einfällen und Vorschlägen. "Als Experte im Bankenbereich können wir bei Finanzierungen, Darlehensangelegenheiten und Kassenkrediten auf dein fachmännisches Wissen und deine Einschätzung bauen und zurückgreifen."

Ein "Vereinsmensch" ist Josef Gößner. Als Führender stehe er bei vielen Vereinen in der Verantwortung. Er bringe sich so in die Gemeinschaft ein, schiebe kreative Entwicklungen aktiv an und erkenne die Zeichen der Zeit. 2004 kam er laut Kopp als Nachrücker in den Gemeinderat, in dem er seitdem Fleiß, Einsatz und Sachverstand bewiesen habe.

Ebenfalls seit 2004 hat der "Naturmensch" Josef Popp Sitz und Stimme im Gremium. Gerade sein Wissen über die Landwirtschaft nutzte der Gemeinde. Seine Einschätzung und Beurteilung bei Maschinenkäufen waren ebenso wichtig, stellte Bürgermeister Kopp in seiner Laudatio heraus. Josef Popp sei ein Fürsprecher mit Einfluss und leiste Überzeugungsarbeit.
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