"Sahnestückchen" liegt im Magen

Die Gebäude des Brauhauses sind seit gut zweieinhalb Jahren verschwunden. Doch seit ihrem Abbruch tut sich nichts mehr. Bild: stg

Sie liegt und liegt und liegt: die Brachfläche an der Amberger Straße gegenüber des Stadtweihers. Auf dem Gelände stand einst das Brauhaus Kemnath. Vor etwa zweieinhalb Jahren hat es die Stadt gekauft, seither ist wenig geschehen.

Kemnath. (stg) Die Brauereigebäude sind verschwunden. Seit über einem ist auf dem Gelände nichts sichtbares mehr passiert - nur Gras und Unkraut wachsen. Die Investorensuche scheint sich mühsam zu gestalten. Grund genug für Stadträtin Katharina Hage (Grüne), in der Sitzung nachzufragen. "Denn so wie es jetzt aussieht, ist es schade", sagte Hage in der Sitzung.

Nichts Neues

Bürgermeister Werner Nickl führte aus, dass es keine neuen Erkenntnisse gebe, die nach außen zu tragen seien. "Die Verhandlungen laufen weiter", erklärte der Rathauschef mit Verweis auf einen oder mehrere Investoren.

Zur Erinnerung: Vor einem Jahr hatte der Stadtrat nach langen Vorplanungen für das Gelände einen "Rahmenplan" beschlossen, an den sich mögliche Investoren halten sollen: Dazu gehört das Schaffen eines Grünzugs von der Seeleite über den Stadtweiher und über das Brauhausgelände bis zur Jahnstraße, das Einbetten einer Fußwegeverbindung, eine große Vielfalt an Wohn- und Bauformen, ein Kreisverkehr in der Werner-von-Siemens-Straße/Amberger Straße, Baukörper als Rahmenkante entlang der Amberger Straße und kleinteilige Bebauung im westlichen Grundstücksbereich. Außerdem ist eine Höhendifferenzierung bei den Gebäuden gewünscht.

Langer Weg

Davon ist im Sommer 2015 noch nichts zu erkennen: Es ist wohl noch ein weiter Weg, bis aus der Brache wirklich ein - so Bürgermeister Nickl im November 2012 - "Sahnestückchen" werden wird.
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