Saisoneröffnung in Hahnbach

Bernhard Solter will, dass seine neue Mannschaft den Vorwärtsgang einlegt: Der Trainer des SV Grafenwöhr trifft im Eröffnungsspiel der Bezirksliga Nord am Freitagabend auf Stefan Fink. Der ehemalige Teamkollege aus Bayernliga-Zeiten bei der SpVgg Weiden coacht den Gastgeber SV Hahnbach. Bild: G. Büttner

Fast um ein Drittel runderneuert nimmt die Bezirksliga Nord ihren Spielbetrieb der Saison 2015/16 auf. Vier Neulinge und ein Rückkehrer aus der Landesliga nehmen die Plätze von Meister DJK Gebenbach, den drei Absteigern SV Raigering, SV Plößberg und SpVgg SV Weiden II sowie des ATSV Pirkensee ein, der in den Süden zurückgekehrt ist.

Weiden. (dö) Mit dem TSV Detag Wernberg und 1. FC Schwarzenfeld schafften zwei Vereine den sofortigen Wiederaufstieg. Keine Unbekannten in der Bezirksliga sind mit dem SVSW Kemnath und SV Freudenberg die beiden weiteren Neulinge. Auf die Rolle, gejagt zu werden, muss sich der FV Vilseck einstellen. Denn als letztjähriger Landesligist gehört er zu den Favoriten.

Genaues über die Spielstärke lässt sich erst nach einigen Runden sagen. Dann geben die ersten Ergebnisse Aufschlüsse darüber, ob die Neuen in den Vereinen integriert sind. Wer oben mitspielen will, darf sich aber vom ersten Anstoß weg keine Schwäche erlauben.

Fink gegen Solter

Das gilt auch für Vizemeister SV Grafenwöhr, der sich nach der Winterpause als beste Rückrundenmannschaft noch auf den zweiten Platz hochkämpfte. Wie gut die Grafenwöhrer den Trainerwechsel von Thomas Daschner zu Bernhard Solter gemeistert haben, müssen sie gleich beim Eröffnungsspiel am Freitag beim SV Hahnbach zeigen. Auf der anderen Seite wird Stefan Fink, einst Solters Teamkollege in der Bayernligamannschaft der SpVgg Weiden, seine Mannen zu einem erfolgreichen Start anstacheln. In der letzten Saison gewann jeder sein Heimspiel mit 3:1.

Der SV Kulmain zog sich mit einem fulminantem Endspurt und einer erfolgreichen Relegation aus dem Sumpf. In der Samstag-Partie beim SV Sorghof kämpft eine fast unveränderte Kulmainer Mannschaft von Anfang an gegen den Abstieg. Ob es wieder so torreich wie in der letzten Saison zugeht? Heiß auf ihre ersten Spiele sind die vier Aufsteiger. Während sich der SVSW Kemnath und der SV Freudenberg gleich über Heimspiele freuen, müssen der 1. FC Schwarzenfeld und der TSV Detag Wernberg ihre Ambitionen auf fremden Plätzen bestätigen. Der Wernberger Gastgeber SV Schwarzhofen mischte zuletzt lange im Spitzenfeld mit, schmierte aber in den letzten fünf Begegnungen ab.

SC will antreten

Auf eine "Wundertüte" treffen die Kemnather. Ihr Gegner, der SC Luhe-Wildenau, musste einen personellen Aderlass verkraften. Die Überlegungen, die Mannschaft aus der Bezirksliga abzumelden, sind ad acta gelegt. Zumindest vorerst. Ob der Sportclub jedoch eine einigermaßen wettbewerbsfähige Mannschaft stellen kann, muss sich zeigen.

Die SpVgg Pfreimd spielte zuletzt eine führende Rolle und vergeigte erst im finalen Duell gegen Ensdorf den zweiten Platz. Sie will es heuer besser machen, sieht sich aber gleich dem Ex-Landesligisten FV Vilseck gegenüber, der in der letzten gemeinsamen Saison beide Spiele mit 1:0 gewann.

Mächtig Gas gaben zuletzt auch der FC Amberg II und die SpVgg Vohenstrauß und entkamen dadurch dem Abstieg. In Amberg treffen beide Teams aufeinander - die Vohenstraußer hoffen auf einen besseren Ausgang als beim Amberger 4:0-Sieg vor gut zwei Monaten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.