Sakrament der Krankensalbung gespendet
Trost und Ermutigung

Stadtpfarrer Hannes Lorenz spendete in der Stadtpfarrkirche das Sakrament der Krankensalbung. Er legte die Hände auf, salbte Stirn und Hände mit geweihtem Öl. Bild: bph
Nabburg. (bph) 70 Patienten der Sozialstation und Pfarrangehörige waren der Einladung des Krankenpflegevereins gefolgt, um sich von Stadtpfarrer Hannes Lorenz das Sakrament der Krankensalbung spenden zu lassen. Krankheit und Schmerz betreffen den ganzen Menschen, Leib und Seele. Wer seine Begrenztheit und Endlichkeit erfährt oder sich zur Untätigkeit verurteilt fühlt, verfällt oft in Angst und Resignation. Die Krankensalbung soll Kraft und Zuversicht geben. Sie basiert im Verhalten Jesu den Kranken gegenüber. Gemäß dem zweiten Vatikanischen Konzil soll die Krankensalbung bei längerer Krankheit, ernsthaften Erkrankungen, im Alter, bei Gebrechlichkeit oder einer bevorstehenden Operation gespendet werden.

"Der Martinstag zeigt, wie sehr Christus sich auf die Seite der Schwachen stellt", betonte Pfarrer Lorenz in seiner Predigt. Das Evangelium vom Heiligen Martin berichte davon, dass jeder Christus selbst begegne, wenn er kranken und notleidenden Menschen helfe. Und damit werde deutlich, dass sich die Verheißung des Alten Testaments erfülle: "Gott will Freude statt Verzweiflung, Hoffnung, statt Hoffnungslosigkeit." In den Zeichen der Krankensalbung soll dies für alle spürbar werden.

Nach der Feier in der Kirche trafen sich die Teilnehmer im Jugendwerk. Eifrige Frauen des Krankenpflegevereins hatten für die vielköpfigen Gäste herbstlich dekoriert, Kuchen gebacken und Häppchen bereitet. Das Team der Sozialstation Nabburg übernahm den Transport zur Kirche und nach Hause. Der Vorsitzende des Krankenpflegevereins, Josef Prifling, bedankte sich bei den zahlreichen Helfern für ihren Einsatz. Sie hätten ganz nach dem Grundsatz der Heiligen Elisabeth gehandelt: "Wir müssen die Menschen fröhlich machen."
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