Saltendorf startet durch

Kirchenaufgang und Kriegerdenkmal sollen im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet werden. Bild: Völkl

Das freut die Bürger: Der Bewilligungsbescheid ist da, mit der Dorferneuerung kann in ein, zwei Wochen begonnen werden.

Wernberg-Köblitz-Saltendorf. (cv) Die Bürgerbeteiligung war groß, von Planer und Verwaltung wurden noch Änderungswünsche eingearbeitet, bevor man das Paket zur Förderung einreichte, berichtete Wolfgang Geitner vom Bauamt in der Marktratssitzung. Im Laufe des Verfahrens haben sich die Fördersätze erhöht. "Das ist mehr als ursprünglich angenommen", berichtete Geitner. Der Satz liegt bei 52 Prozent, die Planungskosten werden mit 57 Prozent gefördert. Bis auf die Marieninsel und die Arbeiten "Im Gassl" sollen alle anderen Maßnahmen heuer realisiert werden.

Die Projekte

Vorrangig stehen jetzt die Freiflächen auf der Agenda: Der Feuerlöschteich erhält mit Schotterrasen, Gabionen zur Uferbefestigung, Grillplatz und Metallsitzgruppe Freizeitwert. Kirchenaufgang, Kriegerdenkmal, Friedhofseingang werden umgestaltet, der Fronleichnamsaltar am Bergl durch entsprechendes Pflaster aufgewertet. Auch die Freianlagen des ehemaligen Schulhauses und die Schlosserwirtsinsel erhalten ein neues Aussehen. Wirtschaftlichster Bieter ist die Firma Rolf Schmidt aus Schirmitz mit einem Angebotspreis von 117 408 Euro. Die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn wurde seitens des Amtes für ländliche Entwicklung erteilt. Nun liegt auch schon der Förderbescheid vor. In der Ausschreibung nicht enthalten sind die Maßnahmen für den Umbau des Vereinsgebäudes (ehemaliges Schulgebäude). Sie werden als Hochbaumaßnahme gesondert gefördert und im Herbst ausgeschrieben. Für das Jahr 2016 sind dann ebenfalls in einer gesonderten Ausschreibung die Tiefbauarbeiten im Gassl und die Marieninsel vorgesehen.

Auch für Eigenleistung

Zweiter Bürgermeister Alexander Werner interessierte die Kostenaufteilung im Gassl. Das ist laut Bürgermeister Georg Butz noch nicht mit den Bürgern besprochen worden. Die Planung läuft im Winter. Erst danach kann konkretisiert werden, welche Teile umzulegen sind. Marktrat Helmut Ries wollte wissen, wann der Backofen beim Schulgebäude gebaut werden kann. Die Bürger können jederzeit beginnen, so die Verwaltung. 52 Prozent Förderung gibt es für die Materialkosten. Wenn die Arbeitsstunden dokumentiert werden, wird auch dafür eine Pauschale gezahlt.
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