Salutschuss zertrümmert Rathausfenster

Als Heimatforscher und Grafenwöhrer Urgestein hat Monsignore Karl Wohlgut zu vielen Anlässen die passende Geschichte parat. So berichtete er zur Einleitung der Barbarafeier, dass die Fronleichnamsprozessionen in den 1920er Jahren auf dem Markt- und Marienplatz rund um das Rathaus stattfanden. Zu den Stationen an den vier Altären war es üblich, dass der Kanonier der Veteranenvereinigung den Segen mit Salutschüssen begleitete. Da sich beim ersten Altar die Prozessionsteilnehmer durch den Kanonendonner derart erschraken, richtete der Kanonier beim Schuss die Mündung seiner Salutkanone gegen die Rathauswand. Die Ladung des Böllers allerdings war so stark, dass dabei die Rathausfenster zu Bruch gingen. (mor)
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