Salzhering und Brot

Der Zoiglwirt durfte früher nur Wurst, Hering und Käse verkaufen. Beim "Brucksaler" stand in einer Zimmerecke immer ein Fass mit Salzheringen. Diese wurden 1898 für 5 Pfennig, etwas später für 10 Pfennig ungewässert verkauft. Fast alle Gäste brachten ein großes Stück ihres Hausbrotes in Zeitungspapier eingewickelt mit. Auf die Zeitung legten sie den Fisch. Mit Brotstücken tupften sie die Salzlake auf, um das Brot damit schmackhafter zu machen. Als zu scharf wurde das damals nicht empfunden. Und dazu schmeckte der Zoigl. (ms)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401138)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.