Sammeln und genießen: Rezepte und Tipps rund um die Kräuter
Kulinarische Schätze aus Garten und Wald

Bärlauch, Brombeeren, Hagebutten, Walnüsse, Pfifferlinge, Veilchen, Waldspargel: All das wächst zum Greifen nahe - in Wald wie im Garten. Wir stellen Neuerscheinungen vor, die sich mit diesen kulinarischen Schätzen beschäftigen.

Rudi Beisler: "Kräuterglück" (288 Seiten, 270 Farbfotos, 29,90 Euro, Ulmer-Verlag): Frische Minze für den Tee und das eigene Basilikum aus dem Garten - das ist Kräuterlust pur! Rudi Beiser hat für dieses Buch sein Wissen über Küchenkräuter, Heilpflanzen und Wildkräuter zusammengetragen. Detailreiche Kräuterporträts beleuchten die gärtnerische, kulinarische und heilende Nutzung sowie das Kräuterbrauchtum unserer Vorfahren. Vom Kräutergarten anlegen bis zum Kräuter überwintern finden Sie alles, was Sie zu Sonne, Erde, Dünger, Wasser, zum Vermehren und gesund erhalten Ihrer Kräuter wissen sollten. Kräuter für die Küche: Zum richtigen Zeitpunkt Kräuter ernten, trocknen, einfrieren oder gleich frisch die leckeren Kräuterrezepte ausprobieren.

Linda Louis: "Wilde Waldküche" (320 Seiten, 318 Farbfotos 29,90 Euro, Hädecke-Verlag):Selbstversorgung aus der Natur und ein bewussterer Umgang mit ihren Ressourcen liegen nach wie vor im Trend, machen Spaß und schmecken gut! Zu jeder Jahreszeit bieten die Bäume und Pflanzen des Waldes Wanderern und Sammlern eine gesunde, leckere und vielseitige Nahrung.

Die Autorin Linda Louis, die im Herzen eines großen Waldgebiets lebt und seit vielen Jahren Wildpflanzen und andere kulinarische Schätze in den Wäldern ihrer französischen Heimat sammelt, gibt hier ihre Begeisterung ebenso wie ihre Erfahrungen beim Sammeln und Zubereiten der "wilden" Zutaten weiter.

Über 100 Rezepte für Snacks und Süßigkeiten, für Hauptgerichte und Desserts, herzhafte Aufstriche, wilde Marmeladen und Getränke zeigen die ganze Vielfalt dessen, was sich aus den ausgewählten Kräutern und essbaren Blüten, Nüssen, Beeren und Pilzen, Früchten, Blättern und Blüten von Bäumen an Köstlichem zubereiten lässt.

Christine Amalia Bischoff: "Kräuterwissen aus dem Kloster" (152 Seiten, 19,99 Euro, Thorbecke-Verlag):Mithilfe des klösterlichen Kräutergartens und des Wissens ihrer Vorgänger aus der Antike waren mittelalterliche Mönche und Nonnen in der Lage, viele menschliche Gebrechen zu lindern und teilweise sogar zu heilen, und so wurden die Klostergärten zu mittelalterlichen Zentren der Medizin und der Naturheilkunde.

Anhand mittelalterlicher Quellen untersucht die Autorin, welche Heilkräfte man den Pflanzen zuschrieb und wie man sie anwendete, und erklärt, wie man die Kräuter heute in Tees, Aufgüssen, Umschlägen, Smoothies einsetzen kann, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
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