Samstags fliegen die Pfeile

Wo geschossen wird, knallt's auch - ein notwendiger Zusammenhang? Bei den Speckbachpelzern gilt er nicht mehr uneingeschränkt.

Bogenschießen ist die jüngste Sparte des Schützenvereins und zugleich ein neues Sportangebot im Bereich Auerbach. Die Anlage befindet sich auf dem Sportplatz des ASV Michelfeld an der Bundesstraße 85. Am Wochenende feierten die Speckbachpelzer ihre Eröffnung.

Schützenmeister Achim Leißner begrüßte neben den Offiziellen des Schützenwesens und den Vertretern der Stadt viele Bogensport-Interessierte, darunter auch Kinder. Die neu errichtete Anlage verfügt über fünf Bahnen und zehn Schießplätze. Ihre Benutzer sind Mitglieder des Vereins. "Fremdschützen sind nicht ausgeschlossen, werden aber zur Kasse gebeten", fügte Leißner an.

Die Flutlichtanlage des ASV Michelfeld macht es möglich, auch am Abend zu schießen. Allerdings dürfen die Pfeile nur in den warmen Monaten fliegen. Mit dem ASV hat sich der Schützenverein darauf verständigt, in diesem Jahr die Bogenschießanlage an den Samstagen zu öffnen.

Im Rückblick sprachen Schützenmeister Achim Leißner und sein Stellvertreter Josef Diertl von einer zweijährigen Planungszeit. "Ein Plus war das Entgegenkommen des ASV mit seinem Vorsitzenden Dieter Hofmann, uns diesen Platz zur Verfügung zu stellen, der auch von den Fußballern zum Training benutzt wird", erklärten sie.

Dank galt ebenso der Stadt Auerbach für die Genehmigung des Schießplatzes. 2014 reichten die Speckbachpelzer den Antrag ein; im März 2015 gab es grünes Licht für das Vorhaben. Mit einigen baulichen Maßnahmen wurden die gestellten Auflagen für das Bogenschießen erfüllt. Zuschüsse gab es von der Stadt Auerbach und vom Kreisjugendring. Die Investition belief sich auf insgesamt 4500 Euro.

Im Vorfeld hatte Ralf Hergeth, Landestrainer der Bogenschützen, das Vorhaben in Michelfeld begleitet und unterstützt. Er gratulierte zur Eröffnung der Anlage. Peter Zinner, dem designierten Leiter der Bogensparte, überreichte er eine Schützenscheibe.

Weitere Grußworte sprachen Gauschützenmeister Wolfgang Moll und die Vorsitzende des Kreisjugendrings, Cornelia Bäuml. Der Sportbeauftragte der Stadt Auerbach, 2. Bürgermeister Herbert Lehner, betonte dabei, dass das Bogenschießen Kraft und Ausdauer erfordere. "Die neue Bogenschießanlage bereichert das Sportangebot der Stadt", stellte er abschließend fest.
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