Sanierung der Turmuhr

Die Kirche gehört zum Dorf wie das Rathaus. Doch sind der Gemeinde die Hände gebunden, die Sanierung der Turmuhr zu bezuschussen. Die Rechtsaufsicht macht einen Strich durch den Auszahlungsbeleg. Ein erster Antrag auf einen Zuschuss von 6000 Euro, etwas mehr als die Hälfte der Sanierungskosten, lag dem Gemeinderat in der Märzsitzung vor. Dem Antrag wurde unter der Voraussetzung zugestimmt, dass der Haushalt genehmigt werde und die Rechtsaufsicht keine Einwände erhebt. Doch das tat sie.

Im Spätsommer stellte die Kirche erneut einen Antrag. Die Haushaltsunterlagen seien genehmigt worden und auch die Finanzsituation habe sich verbessert. Aus diesem Grund wurde die Rechtsaufsichtsstelle nochmals um ihre Zustimmung gebeten. Diese stellte erneut klar, dass solche freiwilligen Leistungen nicht übernommen werden dürfen ohne das Konsolidierungsprogramm zu gefährden. "Wir beteiligen uns nicht aus Spaß an der Sanierung, sondern weil die Kirche zum Ort gehört wie das Rathaus", so Bürgermeister Ritter. (bkr)
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