Sanierung kann bald starten

Hocherfreut zeigte sich Bürgermeister Johann Burger über das Schreiben aus Regensburg. Bild: jr

Große Freude bei Leonbergs Bürgermeister Johann Burger: Anders als zuletzt befürchtet kann die Sanierung des Jugendheims schon bald beginnen. Denn aufgrund eines Schreibens der Regierung hat sich die finanzielle Situation der Gemeinde grundlegend geändert.

Bekanntlich bekommt die Gemeinde Stabilisierungshilfen in Höhe von 170 000 Euro (wir berichteten). Diese Summe setzt sich zusammen aus einer Bedarfszuweisung über 70 000 Euro aufgrund des Gewerbesteuereinbruchs sowie weiteren 100 000 Euro in Form einer grundsätzlich rückzahlbaren Überbrückungshilfe. Eine Verwendung eines Teils dieses Geldes für die Jugendheimsanierung schien bislang ausgeschlossen - doch jetzt wies die Regierung der Oberpfalz darauf hin, dass die Gemeinde ihren geplanten Eigenanteil an dem Projekt damit decken dürfe.

In dem Brief heißt es wörtlich: "Angesichts des von der Kommune vorgetragenen Investitionsbedarfs besteht Einverständnis, dass 55 000 Euro für die im Investitionsprogramm benannten dringenden investiven Bedarfe für die kommunale Grundausstattung verwendet werden dürfen. Dies gilt auch für Investitionen im Rahmen der Städtebauförderung und der Dorferneuerung, die sich dem Pflichtaufgabenbereich stark annähern, sowie für den Breitbandausbau."

"Damit ist die Finanzierung gesichert", betonte Burger. Die Kosten für Sanierung und Ausbau des Jugendheims sind mit 260 000 Euro veranschlagt. 150 000 Euro steuert das Amt für Ländliche Entwicklung bei, die restlichen 110 000 Euro müssen zu gleichen Teilen die Gemeinde und die Kirche aufbringen.

"Ich habe Architekt Anton Glaßl angerufen und ihn beauftragt, die Ausschreibung für die Arbeiten am Jugendheim vorzubereiten", teilte Burger weiter mit. Gleich in der Januarsitzung werde sich der Gemeinderat wieder mit dem Jugendheim beschäftigen. Burger hoffte, dass die Arbeiten schon im Frühjahr starten können.

Konzept bis Ende März

In dem Schreiben der Regierung heißt es laut Burger aber auch, dass bis spätestens Ende März 2015 ein Haushaltskonsolidierungskonzept in Abstimmung mit dem Landratsamt vorgelegt werden müsse.
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