Sanierung mit Varianten

Momentan ist er geschlossen, wie einem Hinweis am Eingangstor zu entnehmen ist: Der Riedener Campingplatz soll saniert werden, dafür gibt es - je nachdem, wie viel man ausgeben will, mehrere Varianten. Bild: Hartl

Es muss einiges getan werden auf dem Campingplatz in Rieden: Die anstehende Sanierung war jetzt Thema im Gemeinderat. Er hat bei diesem Projekt mehrere Varianten zur Wahl.

Planungsbeauftragter Thomas Hollweck präsentierte dem Gremium ein Konzept für die erforderlichen Arbeiten.

Grundlage ist dabei die Sanierung des Sanitärhauptgebäudes. Hollweck stellte dazu auch Alternativen vor, die die Pavillontrakte einbinden. Zwingend für notwendig erachtet werden in allen Varianten die Dach-Erneuerung am Mittel- (Hauptbau) und Technikgebäude, die Sanierung des Sanitärbereiches mit Ausstattung, Estrich- und Deckenarbeiten, Vorsatzwänden, Fliesen an Boden und Wänden einschließlich der Elektroinstallation. Die Grundvariante bewegt sich in der Kostenkalkulation bei rund 401 000 Euro.

Bei den weiteren drei Varianten sind außerdem noch die Dächer der Pavillons in Titanzink enthalten, außerdem der Austausch der Fensterelemente in Büro- und Veranstaltungsraum, ein neues Außengeländer inklusive der Bodenbeläge oder schließlich sogar eine neue Balkenkonstruktion der Pavillons. In diesem Fall werden die Kosten auf 492 000 bis 630 000 Euro geschätzt.

In einer Sondersitzung will der Gemeinderat nun gezielt in die Auswahl der Sanierungsvarianten eintauchen. Diese soll in einer öffentlichen Sondersitzung geschehen, die voraussichtlich am Mittwoch, 25. Februar, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses über die Bühne geht.
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