Sanierung nur über Zuschüsse

Das Jugendwerk setzt auf Kontinuität: (von links) Ulrich Popp, Pfarrer Heribert Englhard, Doris Schmidt, Martin Neumann, Claudia Stöckl, Pfarrer Franz Winklmann, Martina Troidl, Rudolf Schieder, Sarah Lehner. Bild: bk

Das Jugendhaus Kaltenbrunn stand im Mittelpunkt der Versammlung des Jugendwerks Weiden-Neustadt. Auslastung und Renovierung bereiten den Verantwortlichen Sorgen.

(bk) Das Jugendwerk Weiden-Neustadt geht mit dem bewährten Vorstand in die kommenden zwei Jahre: Pfarrer Heribert Englhard bleibt Vorsitzender, Pfarrer Franz Winklmann Vize, Rudolf Schieder Schriftführer und Martin Neumann Kassier. Revisoren sind Doris Schmidt und Martina Troidl.

Buchungen über Internet

Hauptthema in der Vollversammlung war die etwas geringere Auslastung des Jugendhauses Kaltenbrunn und mögliche Gegenmaßnahmen des Vereins. Besonders längerfristige Belegungen in den Sommerferien sieht der Vorstand als Voraussetzung für eine positive Bilanz. Erste Früchte zeige hier die Internetpräsenz. Sie erleichtere die Buchung und Reservierung von Terminen.

Der Finanzbericht machte deutlich, dass eine Renovierung nur über Zuschüsse geschultert werden könne und die Auflagen zum Teil hoch seien beziehungsweise erweiterte Kosten verursachen würden. Um die Finanzierung und Möglichkeiten von Renovierungsmaßnahmen auszuloten, plane der Vorstand Gespräche mit dem Bischöflichen Jugendamt und der Kirchenverwaltung Kaltenbrunn als Eigentümer des Areals. Als Erschwernis sieht der Verein, dass zwar eine Gemeinnützigkeit des Jugendwerks vom Gericht bestätigt sei, die Arbeit aber von Ehrenamtlichen gestaltet werde. Wegen der nicht durchgeführten "eigenständigen Jugendarbeit" genüge eine Bereitstellung und der Erhalt des Jugendhauses nicht für eine Beantragung von Zuschüssen, hieß es. Dies führe zu zusätzlichen Komplikationen.

Der Bericht des Vorsitzenden Englhard gab Aufschluss über Investitionen von mehr als 23 000 Euro in Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Sein Dank ging an Elisabeth Oheim als Verantwortliche für Belegung und Abrechnung sowie an Claudia und Dieter Ludwig für die Raumpflege. Lob erhielt auch der scheidende Pfarrer Irudayaraj Devadass für die Unterstützung.

Die Briefspendenaktion des zweiten Vorsitzenden Winklmann fand bei Privatpersonen und Verantwortlichen aus Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft ein offenes Ohr. In den vergangenen zwei Jahren sammelte Winklmann über 10 000 Euro.

"Viel zu tun"

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Jugendwerks sei, die Verankerung des Vereins gerade im Ort Kaltenbrunn und in der direkten Umgebung zu intensivieren. "Es gibt also viel zu tun in der nächsten Amtsperiode, auch im Sinne von Nachfolge und neuen Mitgliedern, damit auch künftige Generationen das Haus für Jugend- und Verbandsarbeit gut nützen können", sagte Englhard abschließend.
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