Sanierung von Leichenhaus und Straßen - Blumentrog als Schutz
Alles neu macht der März

Leichenhaus mit kaputtem Putz, Asphalt als Fleckerlteppich in der Äußeren Flosser Straße und Dornbüsche an der Freizeitanlage beschäftigten den Bauausschuss. Bilder: Schönberger (3)
Neustadt/WN. (esc) Eine Ausnahme ergab sich für den Bauausschuss: Bei strahlendem Sonnenschein standen auch einige Ortstermine auf dem Programm. "Das haben wir sonst nie", freute sich Bürgermeister Rupert Troppmann. "Sonst regnet es immer." Und die Sonne stimmte anscheinend die Mitglieder des Ausschusses positiv. Wie am Schnürchen lief eine Begehung nach der anderen.

Toiletten im Leichenhaus

Ein paar Schönheitsreparaturen müssten ausreichen, um das Leichenhaus im Friedhof wieder auf Vordermann zu bringen, war sich Troppmann sicher. Risse entlang der Türrahmen und Fenster sowie an den Wänden zur Decke lassen das Gebäude alt und heruntergekommen aussehen.

Der Bauausschuss machte sich vor Ort ein Bild der renovierungsbedürftigen Halle: Und dabei tat sich dem ein oder anderen eine Überraschung auf: Dass es hier im Leichenhaus eine öffentliche Toilette gibt, war den meisten neu. Deswegen schlug der Bürgermeister vor, an der Außenfassade ein WC-Schild anzubringen. Nach Begutachtung des Gebäudes waren sich die Ausschussmitglieder einig, die Halle sanieren zu lassen. Laut Troppmann müsse nur der Putz ausgebessert werden, "das können wir mit eigenen Mitteln sanieren".

Überein kam der Ausschuss auch bei einer Kurzvisite in der Fröschaustraße: Dort hatten Eltern Bedenken wegen der steilen Treppe, die in die Straße mündet, an Zacharias Rebl (FW) herangetragen. Es sei gefährlich, wenn die Kleinen mit Geschwindigkeit von der Treppe herunter-, und dann direkt auf der Straße zum Stehen kommen. Ob es nicht möglich wäre, hier eine Kette zu spannen, damit die Kleinen nicht von den letzten Stufen auf die Straße springen, sondern nach links auf den Gehweg. "Wir stellen einen Blumentopf hin, das ist erst einmal ein Hindernis", schlug Troppmann vor.

Und dann ist da noch die Sache mit den Dornbüschen an der Freizeitanlage. Einst als Schutz für die Kinder gepflanzt - die Gewächse befinden sich zwischen den Gleisen und dem Fußballplatz -, stellen sie jetzt eine Verletzungsgefahr dar. An den Dornen könnte man sich verletzen, wenn man den Ball zurückholen möchte. Deswegen sollen die Sträucher mit den größten Dornen zurückgeschnitten oder entfernt werden.

Längeres Leben

"Alle Jahre wieder" steht laut Troppmann die Rissesanierung der Straßen an. "Das hat sich bewährt." So könne sich die Straße zwei bis vier Jahre länger halten. Mit der Sanierung für jährliche 15 Kilometer an Rissen wurde abermals die Firma ABS Meiller aus Wernberg für 10 531,50 Euro beauftragt. Voraussichtlich betrifft es heuer die Flosser Straße, den Mühlbergweg und den Rumpler.
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