Sauwetter
Kurz notiert

Eine Stadt atmet auf und schnauft durch. Endlich mal schönes Sommerwetter! Kühl, frisch, nass - herrlich! Genug gelitten unter der Gluthitze, die einen Aufenthalt im Freien nahezu unmöglich machte. Nicht nur die Umsätze am Volksfest gingen temperaturbedingt in den Keller, auch manche Schlafstätte wanderte zuletzt vom Dachgeschoss hinunter zum Fundament.

Wegen exorbitant gestiegener Ausgaben für Getränke, Grillgut, Gartenbewässerung und Besuche im "Schätzler" droht Privatinsolvenz, wegen permanenten Eis-Konsums Fettleibigkeit. Sport bei 38 Grad ist ja noch ungesünder als sonst. Hinzu kommt Schlafmangel, weil laue Nächte sinnvoller genutzt werden wollen als nur zu einem gemütlichen Fernsehabend. Zum Beispiel zu einem kleinen Praxistest der Lokaldichte in der Fußgängerzone.

All das zehrt. Haben Sie's nicht auch bemerkt? Irgendwie reagierten die dauerschwitzenden Leidensgenossen zuletzt doch ziemlich gereizt. Hitze-Schäden, ganz klar. Eine andere Beobachtung, neben Gullyschächten ebenso wie mitten in Menschenansammlungen: Hochsommer riecht nicht gut.

Jetzt riecht's wunderbar. Hmmm ... kühler Regen auf nassem Asphalt. Endlich ist's mal wieder richtig Sommer. So, wie wir ihn gewohnt sind. Aber: nur ein Intermezzo! Schon Mittwoch soll's umschlagen. Fürs Wochenende sind schon wieder Temperaturen weit über 20 Grad angesagt. Da erhitzt das Gemüt. Sauwetter, miserabliges
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