SC Ettmannsdorf will Anschluss nicht verlieren - Im Heimspiel gegen den TV Schierling Erfolg ...
Abstiegszone nicht mehr weit entfernt

Ettmannsdorf. (aho) Nach den drei letzten Niederlagen des SC Ettmannsdorf hat sich die gute Ausgangslage verflüchtigt. Langsam aber sicher geht es in Richtung Abstiegszone, von der sich die Mannschaft fernhalten wollte. Um nicht völlig den Anschluss zu verlieren, benötigt der SCE aus dem bevorstehenden Heimspiel gegen den TV Schierling am Sonntag, 23. August, 15 Uhr, einen Sieg.

Dass die Truppe von Timo Studtrucker derzeit auch nicht vom Glück begünstigt ist, hat sich vor einer Woche bei der DJK Ammerthal gezeigt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten, der zwar optische Vorteile besaß, es aber nicht schaffte, die gut organisierte Defensive des SCE zu knacken. Es bedurfte der Mithilfe des wenig überzeugenden Unparteiischen, der erst einen regulären Treffer der Ettmannsdorfer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt und schließlich eines mehr als strittigen Elfmeters, damit die DJK als knapper Sieger das Feld verlassen konnte.

Einen Zähler hätte sich die Studtrucker-Elf verdient gehabt, denn sie brachte die Platzherren mehrfach in Verlegenheit. Nachdem die Niederlage verarbeitet wurde und die Fehler in den einzelnen Trainingseinheiten analysiert wurden, herrscht Zuversicht, den TV Schierling am Sonntagnachmittag besiegen zu können. Allerdings verfügen die Gäste, die in der Tabelle einen Platz schlechter gestellt sind, über eine erfahrene Mannschaft und viele gute Einzelspieler.

An den letzten Auftritt der Schierlinger in Ettmannsdorf haben die Gastgeber schlechte Erinnerungen, denn sie wurden gnadenlos ausgekontert und verloren klar. Soweit soll es dieses Mal nicht kommen, sondern der SCE will von Beginn an Druck machen, dem Gegner sein Spiel aufdrängen und auch die sich bietenden Chancen nutzen. Hier bedarf es einer absoluten Konzentration im Abschluss.

Personell sieht es weiterhin schlecht aus, denn Timo Studtrucker muss jetzt auch noch auf André Klahn verzichten, der in Ammerthal verletzt wurde. Weiterhin fehlen der gesperrte Lukas Strahl sowie die Verletzten Akin Akdogan, Jens Solfrank, Marco Seifert und Stefan Kerscher. Nachdem die Offensive durch die Ausfälle geschwächt ist, müssen mehr Impulse aus dem Mittelfeld kommen.
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