SC Ettmannsdorf will beim Medienhaus-Cup besser abschneiden als 2012
Zum zweiten Mal am Start

Timo Studtrucker, der Trainer des SC Ettmannsdorf, freut sich auf den Medienhaus-Cup. Bild: rid
Weiden. (kap) Nicht gerade mit Ruhm hat sich der damalige Bezirksliga-Spitzenreiter SC Ettmannsdorf bei seiner ersten Teilnahme am Medienhaus-Cup im Jahr 2012 bekleckert. Noch unter Trainer Heiner Zilch kassierte der Sportclub vier Niederlagen und landete sang- und klanglos auf dem letzten Platz. Deshalb kam die Einladung für das Hallenturnier am 27. Dezember für den neuen Coach Timo Studtrucker schon etwas überraschend. "Damit haben wir nicht gerechnet", erklärte der 39-Jährige, der sich sehr über die Einladung freut.

Absolutes Neuland

Studtrucker selbst betritt absolutes Neuland. "Lediglich aus den Medien und von Erzählungen der Spieler habe ich von der tollen Atmosphäre bei dieser besonderen Veranstaltung gehört. Natürlich wollen wir diesmal besser abschneiden. Das sind wir unserem Verein schuldig."

Um wenigstens die Gruppenphase mit Gastgeber SpVgg SV Weiden, der DJK Ammerthal und Ligakonkurrent SV Etzenricht zu überstehen, muss der Landesliga-Neunte kräftig Gas geben. Angst vor einem erneuten blamablen Auftritt hat Studtrucker nicht. Im Gegenteil: "Gerade in der Halle ist alles möglich. Hier kommt es nicht auf einzelne Individualisten, sondern auf eine geschlossene Mannschaftsleistung an."

Gerne würde der Trainer mit dem besten Aufgebot anreisen. Aber Verletzungen und Akteure, die nicht gerne in der Halle spielen, lassen das nicht zu. "Trotzdem treten wir mit einer schlagkräftigen Truppe an", verspricht Studtrucker. Als Spieler war er schon immer ein Freund des Hallenfußballs. "Trotz des hohen Verletzungsrisikos sollte er in dieser Form erhalten bleiben." Mit Futsal beschäftigte sich der SC-Trainer schon desöfteren. Auch diese Art habe ihre Reize. "Mehr Leben und Attraktivität bringt für mich aber der herkömmliche Hallenfußball mit sich."

In der Landesliga etablieren

Nach zwei Jahren Landesliga Mitte ist der Sportclub auf dem besten Weg, sich dort langfristig zu etablieren. Mit 34 Zählern und 27:23 Toren belegt die Mannschaft einen vorerst gesicherten Mittelfeldplatz. "Wir haben schon mehr Punkte auf dem Konto als zur selben Zeit im vergangenen Jahr. Zehn Punkteteilungen hätte es aber nicht gebraucht. "Die eine oder andere war einfach unnötig", sagt Studtrucker.

An die Möglichkeit, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern, verschwendet Studtrucker keine Gedanken. Vielmehr blickt er nach unten. "Da müssen wir aufpassen. Wichtig wird sein, wie die Mannschaft im neuen Jahr aus den Startlöchern kommt. Das Zeug dazu, eine ruhige Saison zu spielen, hat sie aber."
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