SC Ettmannsdorf will nach vier Niederlagen beim FC Tegernheim zurück in die Erfolgsspur
Den Abwärtstrend stoppen

(aho) Nach der vierten Niederlage hintereinander heißt es beim SC Ettmannsdorf in erster Linie Ruhe bewahren und konzentriert weiterarbeiten. Doch geht es am Samstag, 29. August, 15 Uhr, beim FC Tegernheim auch darum, den Abwärtstrend zu stoppen.

Im Kellerduell gegen den erst einmal siegreichen Gastgeber soll die Wende zum Guten eingeleitet werden, was allerdings ein schwieriges Unterfangen darstellt. Nicht nur die eigene personelle Situation ist angespannt, auch der Gegner, der zwischenzeitlich einen Trainerwechsel vorgenommen hat, ist weit hinter den Erwartungen geblieben und braucht ebenfalls dringend ein Erfolgserlebnis.

Wechselbad der Gefühle

Der SC Ettmannsdorf schickt seine Fans, aber auch den Trainer und die Verantwortlichen im Moment durch ein Wechselbad der Gefühle. Dem starken und couragierten Auftritt in Ammerthal, wo sich die Mannschaft einen Punkt verdient gehabt hätte, folgte eine indiskutable Leistung bei der 0:2-Heimniederlage gegen den TV Schierling.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Timo Studtrucker nach der Rückkehr aus dem Urlaub. "Wir wollen nichts schön reden. Derzeit bringen wir keine Konstanz in unsere Leistung. Gegen Schierling hat die Mannschaft nichts zustande gebracht", sagt der Coach zurückblickend. Ihm sei schon bewusst, dass die jungen Spieler mit geringer Landesligaerfahrung Schwankungen unterliegen und dass es Rückschläge gibt. Von dem guten Start haben sich einige blenden lassen.

Aktuell müsse sich die Mannschaft fokussieren auf die bevorstehende Aufgabe gegen den FC Tegernheim. "Beide Teams haben die gleichen Probleme. Doch ich will von meinen Jungs Einsatz, Willen und Teamgeist sehen. In diesem Spiel wird die Einstellung entscheidend sein. Ich bin vom Leistungsniveau meiner Spieler überzeugt", so Studtrucker.

Allerdings werden die personellen Sorgen nicht weniger. Zwar kehrt Lukas Strahl nach der Beendigung seiner Sperre wieder zurück, doch dafür fehlen Florian Tausendpfund und Sebastian Fischer. Markus Fenk stößt aus dienstlichen Gründen erst später zum Kader und Daniel Bäumler ist angeschlagen. Dazu kommt, dass sich André Klahn kurzfristig und für alle überraschend entschieden hat, den Verein zu verlassen und zur SpVgg SV Weiden zurückzukehren. "Bei aller Brisanz, das heutige Spiel ist kein Endspiel. Die Mannschaft hat das Bild, dass sie im Moment in der Öffentlichkeit darstellt, nicht verdient", meint der Ettmannsdorfer Coach. Mit der Beendigung der Niederlagenserie wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung getan.
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