SC Luhe-Wildenau tritt an

Auf 16 bis 17 Akteure kann Trainer Roland Rittner zählen. Der SC Luhe-Wildenau will am Sonntag zum Saisonstart beim SVSW Kemnath unbedingt auflaufen. Bild: G. Büttner

Das Rätselraten ist zu Ende, der SC Luhe-Wildenau zieht sein Ding durch: Der Traditionsverein wird am kommenden Sonntag zum Saisonstart der Fußball-Bezirksliga Nord beim SVSW Kemnath antreten.

Luhe-Wildenau. (af) "Eine Abmeldung kommt derzeit nicht in Frage. Wir spielen in Kemnath auf jeden Fall", kündigte Siegfried Goschler gestern an. Zwar werde man "keine voll austrainierte Mannschaft" aufs Feld schicken können, meinte der kommissarische Abteilungsleiter. "Aber abschlachten lassen wir uns nicht. Das haben sich die Spieler geschworen."

Aktuell hat Trainer Roland Rittner 16 bis 17 Akteure auf dem Zettel. Ein zusammengewürfelter Haufen, der unbedingt verhindern will, dass der SC Luhe-Wildenau von der Bildfläche verschwindet. Das bunte Knäuel setzt sich aus 18-Jährigen ebenso zusammen wie aus AH-Spielern. Den Grundstock bilden Aktive aus der Spielgemeinschaft mit dem TSV Neudorf plus mehrere "Ehemalige", von denen die meisten unter der Woche nicht trainieren können. "Sie haben aber versprochen, am Wochenende in die Bresche zu springen", erklärte Goschler. Hinzu kommen einige auswärtige Spieler, auch ein oder zwei Tschechen sind mit von der Partie.

Namen will Goschler noch nicht verraten. "Wir werden uns am Mittwoch nach dem Training zusammensetzen und die Aufstellung festlegen", teilte Goschler mit. Dann stehe auch fest, wie groß der Kader für das Saisonauftaktspiel tatsächlich sei. "Ich hoffe, dass alle ihre Zusagen einhalten", meinte Goschler. Offen ist weiterhin, ob Florian Schrepel das schwarz-rote Trikot überziehen wird. Der Ex-Bayernligaspieler hat sich noch nicht endgültig entschieden.

Bezüglich der Spielstärke des aus der Not geborenen Kaders gibt sich Goschler keine Illusionen hin. "Natürlich müssen wir damit rechnen, dass wir von Beginn an hinten drinhängen." Gleichzeitig kündigt er jedoch heftige Gegenwehr an: "Das sind alles richtige Fußballer. Die haben wir nicht aus dem Wald herausgezogen." Vorrangiges Ziel sei, bis zur Winterpause durchzuhalten. Dann, so hofft Goschler, könne man dem Kader noch mehr Substanz zuführen.
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