SC völlig von der Rolle

Der SC Luhe-Wildenau hat sich bis auf die Knochen blamiert. Mit einer kläglichen Vorstellung ging die Mannschaft gegen den SV Schwarzhofen 0:6 unter.

SC Luhe-Wildenau: R. Frischholz., Mark (20. Wittmann), Eichstätter, Nürnberger, Zivatovic, Herrmann, Dütsch, Köllner, Urban, Dietl, M. Frischholz

SV Schwarzhofen: Stoyanov, Hauser, Ferstl (66. Kurtelov), Pfannenstein, M. Danner, Roth (59. Gebhard), Götz, Petrov, Chr. Danner (83. Benthin), Stoykov, Weiß

Tore: 0:1 (16.) Danner, 0:2 (34.) Ferstl, 0:3 (45.) Götz, 0:4 (67.) Weiß, 0:5 (75.) Kurtelov, 0:6 (82.) Kurtelov - SR: Speckner (Schloßberg) - Zuschauer: 100

(sfz) Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Allen sechs Gegentreffern gingen eigene Fehler voraus und somit lud man die cleveren Gäste zum munteren Toreschießen ein. Keine einzige Torchance über 90 Minuten und haarsträubende Abspielfehler im Spielaufbau besiegelten die Blamage vor eigenem Publikum. Schon mit dem 0:3-Halbzeitstand war das Spiel entschieden.

Gleich nach einer Viertelstunde tauchte Danner alleine vor SC-Schlussmann Frischholz auf und schob überlegt zur Führung für die Gäste ein. Ferstl drückte zehn Minuten vor der Halbzeit den Ball aus kurzer Distanz über die Linie, nachdem Danner einen verloren geglaubten Ball noch von der Torauslinie gekratzt und seinen Mitspieler bedient hatte. Zu allem Überfluss fiel mit dem Pausenpfiff noch das 0:3. Götz setzte sich gleich gegen fünf SC-Spieler durch.

Nach der Pause war die Heimelf nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Dies klappte zunächst ganz gut und man konnte die auf Konter lauernden Gäste vom eigenen Tor fernhalten. Doch nach 20 Minuten in der zweiten Hälfte gelang dies auch nicht mehr. Man fing sich nochmals drei Gegentore ein, alle nach dem selben Muster: Ballverlust im Spielaufbau, Steilpass und schon standen die Offensivkräfte des SV völlig frei vor dem SC-Tor. Weiß und zwei Mal der eingewechselte Kurtelov besiegelten den Endstand.

Mit dieser blamablen Vorstellung erhielt der SC wieder einmal einen Dämpfer. Nun gilt es schleunigst die herbe Niederlage zu verdauen, denn am kommenden Wochenende wartet kein geringerer als der Tabellenführer DJK Gebenbach. Bei einer ähnlich schwachen Leistung, wird auch hier nichts zu holen sein.
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