SCE mit Herkulesaufgabe

Das Hinspiel zwischen dem SC Ettmannsdorf und der SpVgg Ruhmannsfelden (Szenenfoto mit Jens Solfrank und Daniel Bäumler, von links) endete torlos. Bild: rid

Wer geglaubt hatte, die Gegner der Spitzenteams in der Landesliga Mitte würden vor Ehrfurcht erstarren, der wurde zum Auftakt der Rückrunde eines Besseren belehrt. Die beiden Führungsclubs kassierten überraschende Niederlagen und die Verfolger kamen über ein Remis nicht hinaus. Wie auch der SC Ettmannsdorf, der am Sonntag zum Spitzenreiter reist.

Schwandorf. (cy) Der Start in die Revancherunde hatte es in sich. So mancher Experte der Mitte rieb sich bei Studium der Resultate bestimmt verwundert die Augen. Tabellenführer Ruhmannsfelden wurde von den wie entfesselt aufspielenden Etzenrichtern mit einer 1:4-Packung auf die Heimreise geschickt. Mitfavorit Tegernheim erging es in Cham nicht viel besser. Der ASV ließ die Schrepel-Truppe mit 3:2 abblitzen. Die Konkurrenz hat scheinbar erkannt, dass in der Führungsetage der Mitte-Liga auch nur mit Wasser gekocht wird.

Der erste Rückrundenspieltag brachte bei einer Partie weniger - Fortuna Regensburg gegen Bad Abbach wurde abgesagt - immerhin 34 Treffer. Gleich sieben Mal klingelte es beim Aufsteigerduell in Langquaid, welches der SV Hutthurm mit 6:1gewann. Die Mannschaften der mittleren und nördlichen Oberpfalz traten diesmal angenehm in Erscheinung. Der SV Mitterteich, SV Etzenricht und der SC Ettmannsdorf kamen ungeschlagen über die Runden.

In Sachen Fairplay hat es nun auch den SV Mitterteich erwischt. Die Stiftländer kassierten ihre erste Gelb-Rote Karte und rutschten damit in der Fairplaywertung auf Rang drei ab. In Führung liegt nach wie vor der ASV Burglengenfeld vor dem FV Vilseck. Der SV Etzenricht überreichte dem SC Regensburg die Rote Laterne. Rote Karten stehen nunmehr 25, Gelb-Rote 37 zu Buche. Darüber sollten die Clubs einmal nachdenken.

Der SV Mitterteich (9./27 Punkte) hat nach seinem Dreier beim FV Vilseck sicherlich tief Luft geholt. Am Sonntag, 2. November, um 14 Uhr prallen die Schlecht-Schützlinge zu Hause mit dem ASV Neumarkt (3./34) zusammen und haben mit den Gästen noch eine Rechnung offen. Für den SC Ettmannsdorf (10./26) führt der Weg zur gleichen Zeit zur SpVgg Ruhmannsfelden (1./36). Die Studtrucker-Truppe kann dort durchaus etwas erben, darf sich aber nicht herauslocken lassen. Der SV Etzenricht (14./18) kann sich, ebenfalls am Sonntag (14 Uhr), beim ASV Burglengenfeld (4./32) etwas ausrechnen, wenn er wieder so kompakt auftritt, wie jüngst. Auf den FV Vilseck (18./5) wartet zur gleichen Zeit beim TSV Bad Abbach (5./32) eine wohl kaum zu meisternde Hürde.

19. Spieltag

Freitag, 19 Uhr: TSV Waldkirchen - SpVgg Deggendorf (Vorrunde: 5:2); Sonntag, 14 Uhr: SV Hutthurm - SpVgg Lam (0:3), FC Tegernheim - TSV Langquaid (2:0), TV Schierling - ASV Cham (3:1), SpVgg Ruhmannsfelden - SC Ettmannsdorf (0:0), ASV Burglengenfeld - SV Etzenricht (5:0), SV Mitterteich - ASV Neumarkt (0:3), TSV Bad Abbach - FV Vilseck (3:1), SC Regensburg - Fortuna Regensburg (1:4)
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