SCE: Schwung mitnehmen

Daniel Bäumler (links) und Florian Tausendpfund (Mitte) vom SC Ettmannsdorf sind vor dem SV Mitterteich gewarnt. In den letzten Duellen setzte es empfindliche Pleiten. Diesmal sind die Vorzeichen anders. Bild: Eger

In den vergangenen Jahren gab es für den SC Ettmannsdorf nichts zu holen gegen den SV Mitterteich. Das will die Elf von Timo Studtrucker endlich ändern. Die Vorzeichen dafür sind zumindest nicht schlecht.

Der SC Ettmannsdorf hat sich in der Landesliga-Tabelle wieder etwas Luft verschafft. Nach zwei klaren und verdienten Siegen nimmt die Mannschaft jetzt einen Mittelfeldplatz ein, der aber trügerisch ist. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga kann es schnell wieder nach unten gehen. Andererseits bringt jeder weitere Erfolg eine Platzierung im oberen Drittel. Im bevorstehenden Heimspiel gegen den SV Mitterteich am Sonntag (15 Uhr) wird sich zeigen, wohin der Weg des Sport-Clubs führt.

Dank intensiver Trainingsarbeit hat sich die Elf von Timo Studtrucker aus eigener Kraft aus der Misere gezogen. Taktische Veränderungen und die dadurch erreichte mannschaftliche Geschlossenheit waren die Eckpfeiler für die Siege sowohl gegen Hauzenberg als auch in Lam. Die Spieler agierten diszipliniert und motiviert, sie ließen sich auch von Gegentreffern nicht aus dem Konzept bringen. Eigene Treffer in den entscheidenden Momenten waren die Antwort. Das neu erlangte Selbstbewusstsein will der SCE auch in den kommenden Spielen an den Tag legen und weiter punkten.

In den vergangenen Jahren gab es jeweils deutliche Niederlagen gegen die Elf von Reinhold Schlecht aus dem Stiftland. Der SV verfügt über eine spielstarke und routinierte Mannschaft, die mit großen personellen Problemen zu kämpfen hatte. Inzwischen geht es aufwärts. Das unterstreicht der Sieg über Bad Abbach. Einmal mehr wird es der SC Ettmannsdorf mit einer Gästeelf zu tun haben, die sich gefunden hat. Von einer Favoritenstellung seiner Truppe will Timo Studtrucker nichts wissen, wenngleich er auf die Willensstärke seiner Mannen baut. Wenn die Spieler an sich glauben und mit der richtigen Einstellung antreten, sollte es auch gegen die Nordoberpfälzer endlich zu einem Dreier reichen.

Nicht im Kader ist der am Knie verletzte Philipp Rettig. Dagegen kehrt Daniel Bäumler, der in Lam fehlte, wieder zurück. Fraglich ist der Einsatz von Markus Fenk, der zuletzt wegen einer Verletzung frühzeitig ausgewechselt werden musste. Der verbleibende Kader sollte in der Lage sein, dem Gast Paroli zu bieten.
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