SCE siegt wieder

Ende der Negativserie des SC Ettmannsdorf: Nach fünf sieglosen Spielen feierte die Mannschaft von Trainer Timo Studtrucker wieder einen Sieg. Das 3:1 gegen Hauzenberg war der dritte Dreier in dieser Saison.

Ettmannsdorf. (aho) Den erst dritten Saisonsieg landete der SC Ettmannsdorf am Samstag mit dem 3:1 gegen den FC Sturm Hauzenberg. Mit einer starken und disziplinierten Leistung bestätigte die Mannschaft von Timo Studtrucker ihren Aufwärtstrend und gewann verdient, was anschließend auch der Gästetrainer Alex Geiger eingestand.

Bei den Gastgebern haben sich die intensive Trainingsarbeit während der vergangenen Woche und die vertrauensvolle Aussprache zwischen Trainer und Verantwortlichen positiv bemerkbar gemacht. Lange ist es her, dass die Zuschauer eine derart engagierte SCE-Elf sahen. Die Gastgeber ließen von Beginn an erkennen, dass sie gewinnen wollten. Obwohl immer noch mehrere Stammkräfte fehlten und Philipp Rettig nach 20 Minuten mit einer schweren Knieverletzung ausscheiden musste, zeigten die Einheimischen viel Einsatz. Sie waren zweikampfstark, machten hinten die Räume eng und hatten mit Florian Tausendpfund und Erkan Kara zwei kopfballstarke Spieler in der Abwehr. Hauzenbergs Trainer machte hinterher auch die Variante seiner Elf, immer wieder hohe Bälle in den Strafraum zu schlagen, für die Niederlage verantwortlich. Ettmannsdorf dagegen agierte ruhig, kam immer wieder über die Außenpositionen und legte einen furiosen Start hin.

Überragender Torwart

Allerdings hatten die Gäste durch Alexander Starkl die erste gute Torchance. Er scheiterte am überragend reagierenden Tim Ebner im SCE-Gehäuse. Dann kamen die Auftritte des schnellen und spielfreudigen Ludwig Hofer. Zuerst zirkelte er einen an Marco Seifert verursachten Freistoß zum 1:0 ins Netz, dann überwand er den Hauzenberger Keeper mit einem gefühlvollen Heber von der Strafraumgrenze zum 2:0. Kurz vor der Pause stellte der Neuling seine Unberechenbarkeit unter Beweis. Spielertrainer Alex Geiger zog auf der rechten Seite auf und davon, bediente den mitgelaufenen Manuel Mader, der mühelos zum 2:1 einschoss.

Nach der Pause ergaben sich immer wieder gute Möglichkeiten, um den Vorsprung wieder auszubauen. Doch weder der unermüdlich rackernde Marco Seifert noch Daniel Bohnert waren erfolgreich. Das erlösende 3:1 markierte Damian Huf aus halblinker Position, nachdem ihn Ludwig Hofer freigespielt hatte. Als Florian Tausendpfund in der Schlussphase nach einem vermeintlichen Handspiel mit Gelb-Rot vom Feld geschickt wurde, kam nochmal Spannung auf. Ein Freistoß der Hauzenberger landete in der Abwehrmauer, alle übrigen Angriffe endeten bei Torwart Tim Ebner.
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