Schach

OberpfalzligaAmberg/Haselmühl       3:5       SC Bad Kötzting II
(ecu) Eine herbe Enttäuschung brachte der 2. Spieltag für die Spielgemeinschaft SGS Amberg/SC Haselmühl, die gegen den SC Bad Kötzting II auf eigenen Brettern mit 3:5 den kürzeren zog. Nach zwei Niederlagen steht man nun schon mit dem Rücken zur Wand. In der Begegnung beim TSV Nittenau in der nächsten Runde sind zwei Punkte bitter notwendig.

Die Kötztinger gingen schnell in Führung, nachdem Thomas Matuschek von Lingg mit einem Matt-Überfall inklusive Damenopfer überrascht wurde. Auch Tobias Bauer konnte dem Angriffsdruck seines Gegners Oberberger nicht lange standhalten. Samir Askri gegen Graf und Jürgen Paskuy gegen Gogeißl gelang es nicht, entscheidenden Vorteil zu erzielen. Nach diesen zwei Remis lagen die Gastgeber mit 1:3 in Rückstand. Gerald Rösch (Brett 3) machte aus der Eröffnung heraus gewaltig Dampf, doch der Vorteil verflüchtigte sich und der Punkt ging an seinen Kontrahenten Ziemann. Auch Fabian Reinfelders Stellung gegen Brock sah vielversprechend aus, doch in Zeitnot stand Reinfelder am Ende mit leeren Händen da. Spitzenspieler Heinz Däubler hatte gegen Gerhard Mühlbauer trotz eines Bauerngewinns noch mächtig zu kämpfen, bis der Sieg unter Dach und Fach war. Fast 100 Züge dauerte die Partie zwischen Gerhard Franz und Hans Rainer Mühlbauer. Eine gute positionelle Leistung brachte Franz einen Mehrbauern ein, doch dessen Verwertung im Endspiel erwies sich als äußerst mühsam.

Stadtmeisterschaft

(ecu) 14 Spieler bewerben sich diesmal um den Titel des Amberger Stadtmeisters im Schach: Favoriten sind Vorjahressieger Wolfgang Reindl und der Stadtmeister der Jahre 2009 bis 2011, Heinz Däubler vom SC Haselmühl. Aber auch die Nachwuchsspieler Samir Askri und Anatoli Vinogradov sind zu beachten. Däubler meisterte problemlos die erste Runde, in der er gegen den Hirschauer Ludwig Pfab einen Turm eroberte und diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand gab. Dagegen ergatterte Reindl nur mit Mühe den ersten Punkt, denn ein exzellent aufspielender Lukas Pilhöfer (Sulzbach-Rosenberg) kontrollierte lange das Geschehen und leistete sich erst in der Endspielphase ein paar Unsicherheiten.

Uli Eckl erreichte gegen Samir Askri erreichte eine Gewinnstellung, ehe Askri das Ruder noch herumriss. Keine Blöße gab sich Anatoli Vinogradov gegen Neuling Thomas Heim. Ottmar Mühlbergers Stärke ist der Angriff, und dies war das richtige Rezept gegen den etwas defensiveren Aufbau von Alexander Schatz. Sichere Siege gab es für Martin Weigl und Werner Steckel, gegen Benno Schmid und Matthias Pfleger. In der 2. Runde spielen: Däubler - Steckel, Reindl - Mühlberger, Vinogradov - Askri, Eckl - Weigl, Pfleger - Pfab, Schatz - Pilhöfer, Schmid - Heim.
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