Schach

OberpfalzligaSGS Amberg       3:5       Regensburger TS
(ecu) Im Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften unterlagen die Schachspieler der SG Siemens Amberg am 6. Spieltag auf eigenen Brettern mit 3:5. Den Gastgebern fehlte etwas der Elan, sonst wäre zumindest ein Teilerfolg gegen den Favoriten möglich gewesen. "Sicherheit geht vor" hieß es an Brett 2 bei Wolfgang Reindl und seinem Gegner Simon, und bereits nach 13 Zügen wurde der Punkt geteilt.

Interessanter gestalteten Andreas Beschorner und Gorissen ihren Kampf am letzten Brett, doch trotz der unsicheren Königsposition des RT-Mannes blieb es auch hier beim Remis. Ausgeglichen verlief Daniel Ertls Partie gegen Ließ an Brett 3, so dass das Unentschieden nicht überraschte. Auch gute Spieler sind gegen Schachblindheit nicht gefeit. So übersahen Anatoli Vinogradov und Samir Askri gegen J. Brack und Grasser jeweils den Verlust einer Figur, wonach beide Partien aufgabereif waren. Mit gut durchdachten Vereinfachungsmanövern nahm Gerhard Franz am Spitzenbrett dem stärksten Spieler der Liga, Novak, den Wind aus den Segeln und erreichte ein verdientes Remis. Den einzigen SGS-Sieg fuhr Fabian Reinfelder mit einer starken Leistung an Brett 4 ein. Er ließ den taktisch versierten Bergthaler nicht zum Angriff kommen und demontierte dann sukzessive die Stellung seines Kontrahenten. Weniger glücklich agierte Andreas Grünwald, der gegen das unkonventionelle Spiel von Zoll kein Rezept fand und aufgrund seiner Bauernschwächen den Punkt hergeben musste.
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