Schädlinge im Bienenstock

Kreisvorsitzender Hermann Bronold sprach seine Anerkennung für die Entwicklung des Vereins aus. Von der Fachwartetagung berichtete er, dass das Varroa-Problem wohl ein Dauerthema bleiben werde. Der Einsatz von Techniken sei zu nutzen und der Zeitpunkt von Gegenmaßnahmen zu beachten. Ein Verlust von 50 bis 60 Prozent des Völkerbestandes sei durch diese Milbe häufig festzustellen. Ein mildes Frühjahr sei für die Brut dieses Schädlings von Vorteil. Anhand der Temperatur im Bienenstock sei das Vorhandensein der Varroamilbe erkennbar, deshalb sollte darauf immer ein Augenmerk gelegt werden. Jeder Imker habe, dabei sei ab Juli der ideale Zeitpunkt, eine Behandlung selbst vorzunehmen. Er empfahl auch bei einem Ankauf von Bienenvölkern auf ein Gesundheitszeugnis des staatlichen Veterinäramtes zu achten, wenn von außerhalb des Landkreises angekauft wird. Auch die Faulbrut sei für die Imker keine einfache Angelegenheit, diese könne sich nach Auftreten noch Jahrzehnte in den Kästen halten. Eine Gefahr stelle auch der Beutenkäfer dar, der sich vor allem in Südeuropa ausbreitet. Durch Unachtsamkeit beim Ankauf von Bienenvölkern aus diesen Regionen könne dieser auch nach Deutschland eingeschleppt werden. Auch die asiatische Hornisse habe inzwischen Süddeutschland erreicht und sei neben der Varroamilbe und Pestiziden ein immer größer werdendes Problem für die Imker . (mmj)
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