Schatz braucht weiter Pflege

Nach Jahren der Sanierung der Burgruine Lichtenegg und Verbesserung von Zugang und Sicherheit kommt nun der Förderverein in ruhigeres Fahrwasser. Die Förderung ist geschlossen, aber die Pflege bleibt. Das Baudenkmal und die landschaftliche Sonderstellung sollen noch mehr Besucher anlocken.

Zur Jahresversammlung des Fördervereins zog Vorsitzender Richard Pilhöfer eine gute Bilanz. Da man Restarbeiten - Fahrradstellplatz, Ergänzung der Stufenanlage zum Burgfried und Ruhebänke - erledigt hatte, schloss man mit der Übergabe einer gefälligen Broschüre das Förderprogramm für 2011 bis 2014 aus dem "Leader"-Topf ab.

Das Burgfest war allerdings von einer kräftigen "Wasserspende von oben" beeinträchtigt. Da gelang eine Hochzeitsfeier im Frühjahr schon besser. Über zu wenig Besuch von Wanderern und Gästen das ganze Jahr hindurch durfte man sich nicht beklagen. Der Dank galt allen Mithelfern bei Fest und Arbeitseinsätzen.

Als neue Hausherrin bestätigte Bürgermeisterin Brigitte Bachmann die Bedeutung der Burgruine als Anziehungspunkt für das Birgland. Manch anfängliche Skepsis habe sich in Zustimmung verwandelt. Man solle die Birgland-Schätze, wie landschaftliche Schönheit, gute Gastronomie und Infrastruktur, selbstbewusst nach außen tragen. Hierzu rief sie alle Bürger zum Mitmachen auf, damit junge Familien zum Verbleiben oder Kommen animiert werden.

Mehr Beisitzer

Bei den anstehenden Neuwahlen für die nächsten vier Jahre ergaben sich nur geringe Änderungen. Als Vorsitzender bleibt Richard Pilhöfer am Steuer, sein Vertreter wurde Werner Binder. Schriftführer bleibt Gerhard Rösel, vertreten durch Martina Dietrich. Die Kassengeschäfte führt nun Yvonne Pilhöfer mit Vertretung durch Uta Maul. Nach kurzer Diskussion wurde die Zahl der Beisitzer auf sechs erhöht. Dies sind nun Brigitte Bachmann, Peter und Jürgen Bodendörfer, Cassandra Pickel, Herbert Steinmetz und Horst Päßler. Monika Telle wurde für ihre zwölf Jahre als zuverlässige Kassiererin mit einem Präsent verabschiedet.

Ganz ohne Arbeit geht es auch heuer nicht ab. So zeigen sich im Torbogen Witterungsmängel, die man absichern muss. Die innere Schale des hohen Palas wurde bei der Sanierung aus Kostengründen nicht auf volle Höhe aufgemauert. Dies will man als dauerhafte Lösung nachholen. Was man mit der früheren Zisterne anfängt, muss noch mit der Denkmalbehörde geklärt werden.

Berg entbuschen

Eine andere, aber gern getane Arbeit wartet am Samstag, 1. August, auf die Helfer beim Burgfest. Dazu lieferte Werner Binder die Anregung, dieses Fest auf den folgenden Sonntag mit einem kleinen Programm auszuweiten. Als laufende Arbeit ist die Entbuschung des Burgbergs vorgesehen, die vom Verein mit Unterstützung des Bauhofs und der Gemeindearbeiter zu erledigen ist.
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