Schau mit wundervollen Tiere

Landrat Richard Reisinger (links) und Züchter Hans Sperber bei der Eröffnung der 23. Ossingerschau im Bauhof. Bilder: wku (2)

Die Kleintierzucht ist und bleibt ein schönes Hobby. Wahre Könner ihres Fachs bringen so manches "Wunder" hervor, wie zum Beispiel ein Huhn mit zwei Bommeln am Kopf.

"Kleintierzucht, eine sinnvolle Freizeitgestaltung! - Mach doch mit." Unter diesem Motto stand die 23. Ossingerschau mit der Anton-Suttner-Gedächtnisschau im Bauhof, die vom Königsteiner Kleintierzuchtverein zusammen mit dem Kaninchenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg veranstaltet wurde.

Sie war diesmal dem Gründer und langjährigen Vorsitzenden des Königsteiner Kleintierzuchtvereins Anton Suttner gewidmet, dessen zehnten Todestag sich heuer jährt. Er war es auch, der die Ossingerschau ins Leben rief. Dessen Witwe Martina Suttner bedankte sich für die Widmung bei den Verantwortlichen.

Landrat Richard Reisinger bedauerte, dass auch im ländlichen Raum der Bezug zur Kleintierzucht verloren geht. Dies bestätigte auch Schirmherr Bürgermeister Hans Koch: "Früher hielt sich jedes Haus Tauben, Gänse und Hühner!" Er dankte dem Kleintierzuchtverein, dass er diese Tradition aufrecht erhält.

201 Tiere in der Halle

Vorsitzender Hans Neumüller begrüßte Bürgermeister Michael Göth, Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl und sogar Züchterfreunde aus Sachsen. 201 Tiere gab es in der herbstlich geschmückten Halle zu sehen. Ein ganz besonderes Huhn wurde auf der Schau zum ersten Mal gezeigt. Fritz Leipold züchtete Hühner mit zwei Bommeln am Kopf.

Dies stellte einen besonders hohen Zuchtstatus dar. "Die Kunst des Züchtens liegt darin, dass die Bommeln an den Köpfen genau symmetrisch liegen müssen," so Züchter Leipold, der vor zwei Jahren mit seinen Hühnern sogar "Europa-Champion" wurde. Die anschließende Tombola fand großen Anklang.
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