Schießanlage im Keller fertig - Große Arbeiten am Erweiterungsbau abgeschlossen, aber innen ...
Feuerwehr gibt Schützen Zutritt und Vortritt

Ein Funktionsbau, der zugleich ein echtes Schmuckstück geworden ist. Sehr zufrieden mit dem Ausbau des Gerätehauses zeigten sich (von links) Feuerwehr-Vorsitzender Christian Singer, Bauleiter und 2. Kommandant Helmut Werner sowie Kommandant Rudi Werner. Bild: pop
Die Bürger von Emhof sind bekannt für ihren guten Zusammenhalt im Dorf und ihr Engagement für ihre Vereine. Im vergangenen Jahr haben sie ein großes Projekt in Angriff genommen: eine Schießsportanlage für die Vilstalschützen und einen Erweiterungsbau des Gerätehauses - alles unter einem Dach.

Noch rechtzeitig vor Einbruch der kalten Witterung haben die Mitglieder der Feuerwehr Emhof ein ganzes Stück Arbeit geschafft. Seit Frühjahr 2014 waren sie unermüdlich mit dem Erweiterungsbau beschäftigt. Das Gerätehaus wurde nicht nur größer, sondern in vielen Bereichen auch moderner. Es hat alles bestens geklappt, berichten jetzt Helmut Werner - er leitet für die Wehr die Bauarbeiten - Kommandant Rudi Werner und Vorsitzender Christian Singer.

Ursprünglich früher geplant

Eigentlich hätte nach ihrer Auskunft der Startschuss für den Umbau schon deutlich früher fallen sollen. Aber nachdem die Vilstalschützen eine neue Bleibe brauchten und diese im Untergeschoss des Gerätehauses fanden, mussten Umplanungen vorgenommen und schließlich erst die Schießsportanlage fertiggestellt werden. Dies habe die Bauarbeiten am Gerätehaus verzögert, was aber gern in Kauf genommen wurde, wie der Kommandant versicherte.

Doch nun seien auch hier die "großen" Arbeiten abgeschlossen, einschließlich der Außenanlagen. Durchaus zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr bei einer abschließenden Inspektion. Auch dem Außenstehenden zeigte sich dabei: Hier ist nicht nur ein Funktionsbau für die Feuerwehr, sondern auch ein echtes Schmuckstück für Emhof und den Markt Schmidmühlen entstanden.

Nach dem genehmigten Plan wurden das Erd- und das Dachgeschoss um 100 Quadratmeter, der Keller um 15 und das komplett neue Untergeschoss um 122 Quadratmeter erweitert. Das sind in der Gesamtfläche rund 250 Quadratmeter, an umbautem Raum etwa 810 Kubikmeter.

Jugend braucht mehr Platz

Der ursprüngliche Grund für die Vergrößerung war höchst erfreulich. In den vergangenen Jahren erstarkte die Feuerwehr Emhof erheblich und hat zu den beiden Löschgruppen der Erwachsenen noch eine starke und aktive, selbstverwaltete Jugendfeuerwehr hinzubekommen. Es war einfach zu eng, stellte Helmut Werner 2014, damals noch Kommandant, bei der Jahreshauptversammlung fest.

Allerdings, bis das letzte Werkzeug aus der Hand gelegt werden kann, wird es noch dauern. Jetzt kommen die Innenarbeiten im Ausbildungs- und in verschiedenen Funktionsräumen dran, die sich noch einige Monate hinziehen. Im Herbst 2016, spekuliert Vorsitzender Christian Singer, wird man mit kirchlichem Segen das neue Gerätehaus offiziell in Betrieb nehmen können.
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