Schießstände nur mäßig belegt

Königsscheibe und Kette bei Eichenlaub Degelsdorf gingen an Heiko Nittmann. Mit im Bild seine Ritter und die Vereinsmeister. Bild: swt

Heiko Nittmann heißt der neue Schützenkönig in Degelsdorf. Er holte die Scheibe bei den Eichenlaub-Schützen und übernahm die schwere Königskette von seinem Vorgänger Herbert Thumbeck. Ritter sind Thomas Nittmann und Michael Brütting.

Als Vereinsmeister amtieren in der Schützenklasse Mirko Nittmann, der vor Thomas Nittmann und Heiko Nittmann gewann, und in der Seniorenklasse aufgelegt Hans Dunzer. Er verwies Peter Nittmann und Herbert Thumbeck auf die Plätze. Schützenmeister Michael Brütting bedauerte, dass sich nur elf der 114 Mitglieder beteiligt hatten.

In der Jahreshauptversammlung bat er um eine gute Beteiligung am Freundschaftsschießen bei 1890 Auerbach. Dort testet Eichenlaub am 20. Februar die neue elektronische Schießanlage und ist danach zum Heringsessen eingeladen. Brütting erinnerte an den großen Erfolg der Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr und hoffte, auch vereinsintern wieder mehr Mitglieder begeistern zu können.

Zuvor hatte Vorsitzender Peter Nittmann auf ein ruhiges Jahr zurückgeblickt. Vor allem die gesellschaftlichen Veranstaltungen machten den Schützenverein zu einem Besuchermagnet. Dazu gehörten das Walpurgisfest am 30. April mit Volksmusikantentreffen, das Johannisfeuer und die Austragung der Stadtmeisterschaft mit Wildschweingrillen.

Schützenheim aufgemöbelt

In den vergangenen Wochen hat der Schützenverein sein Heim renoviert, neue Tische und Stühle angeschafft. In der Planung sind bereits das nächste Walpurgisfest am 30. April, wo sich Musikanten aus nah und fern wieder ein Stelldichein geben.

Diskussionen entfachte der Termin des Johannisfeuers, das am 20. Juni über die Bühne gehen soll. Da zeitgleich das Neumühlfest auf dem Programm steht, dachte der Schützenverein über eine Vorverlegung nach. Günther Grüner und Ortssprecher Wolfgang Wiesent plädierten für den traditionellen Termin, der möglichst nah beim Johannitag am 24. Juni liegen sollte. Die Versammlung gab den Befürwortern des 20. Juni mit großer Mehrheit recht.

Wie bei vielen anderen Vereinen auch ist es für die Eichenlaub-Schützen schwierig geworden, an Beerdigungen teilzunehmen. Deshalb hat die Vorstandschaft beschlossen, nur noch ein Blumengebinde mit letzten Grüßen zu übergeben.

Jugendleiter Christian Schindler fasste sich kurz, gab es doch nur von einem Gastschützen zu berichten. Er fand sich im vergangenen Jahr ein, gab aber nach mehreren Versuchen wieder auf. Vier Teilnehmer am Rundenwettkampf nannte Schießleiter Heiko Nittmann. Es dürften gerne mehr sein.

Hier Plus, dort Minus

Ein Plus in der Schützenkasse verbuchte Herbert Thumbeck, während Günther Grüner im Wirtschaftsbetrieb des Schützenheims ein Minus bilanzierte. Versicherung, Strom und Putzkosten schlugen hier zu Buche. Die Revisoren Uwe Süssner und Hans Dunzer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und baten um Entlastung der Vorstandschaft.

Bei den anschließenden Neuwahlen gab es nicht viel Neues. Gratulationen an die Gewählten kamen von 2. Bürgermeister Herbert Lehner und Ortssprecher Wolfgang Wiesent.
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