Schlager in Schwarzhofen

Ein kräftiger Schluck, dann kann das Spitzenspiel steigen: Der Schwarzhofener Trainer Adolf Götz hofft auf eine Gala-Vorstellung seiner Mannschaft gegen Tabellenführer DJK Ensdorf. Bild: hfz

In der Fußball-Bezirksliga Nord ist die Amberger Dominanz offensichtlich. Unter den ersten fünf Mannschaften befinden sich gleich vier Teams aus dem Teilkreis. Nicht ausgeschlossen, dass sich deren Überlegenheit am 6. Spieltag verfestigt.

Weiden. (af) Mit der DJK Ensdorf (1. Platz/15 Punkte) und dem FC Amberg II (2./15) marschieren zwei Formationen vorneweg, die sich noch keinen Punktverlust geleistet haben. Beeindruckend ist vor allem der Ensdorfer Siegeszug. 25:2 lautet die Wahnsinns-Torbilanz. Am 6. Spieltag steht nun der erste richtige Härtetest für die bisherige Über-Mannschaft auf dem Programm. Verfolger SV Schwarzhofen (3./12) will im Schlagerspiel unbedingt den Lauf des Spitzenreiters stoppen. Was aber nur gelingen kann, wenn die Truppe von Adi Götz den DJK-Torjäger Dominik Siebert (11 Tore) an die Leine nehmen kann.

Die "Reserve" des FC Amberg hofft natürlich auf einen Ausrutscher der DJK Ensdorf. Mit einem Derbysieg beim SV Hahnbach (13./3) könnten die Vilsstädter bereits am Freitagabend vorlegen und den Tabellenführer in Zugzwang bringen.

Von solchen Gedankenspielen ist der SC Luhe-Wildenau (16./0) meilenweit entfernt. In den ersten fünf Partien fehlte es an Kraft, Kondition und Können. Schwer vorstellbar, dass ausgerechnet beim 1. FC Schwarzenfeld (9./6) der Knoten platzt. Nicht viel besser als der Sportclub steht der SV Kulmain (15./1) da. Am Sonntag muss ein Ruck durch das Team von Coach Oliver Drechsler gehen. Wenn es auch gegen den Aufsteiger SV Freudenberg (10./6) nicht klappt, sitzen die Kulmainer vorerst im Tabellenkeller fest.

Pfreimd in Vohenstrauß

Nur schwer in die Gänge kommt auch die SpVgg Vohenstrauß (14./3). Die sportliche Misere haben die Rot-Weißen in ihrer Abschlussschwäche (nur 5 Tore) festgemacht. Den Frust von der Seele schießen, lautet nun das Motto im Heimspiel gegen die SpVgg Pfreimd (8./8). Ein Gegner, gegen den der Ex-Bayernligist in der Vergangenheit immer gut ausgesehen hat. Die SV Grafenwöhr (12./4) hat zuletzt in Kemnath den ersten Saisonsieg gelandet. Nachlegen heißt das Gebot der Stunde, auch wenn sich als Gast mit dem FV Vilseck (4./10) ein Landesliga-Absteiger vorstellt.

Nicht wunschgemäß ist der Saisonauftakt für den TSV Detag Wernberg (11./4) verlaufen. Im Neulingsduell gegen den SVSW Kemnath (7./9) bietet sich nun die Chance auf den zweiten Dreier. Im Vergleich zwischen dem SC Katzdorf (6./9) und SV Sorghof (5./10) muss sich zeigen, wer den Anschluss nach oben halten kann.
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