Schlecht erwartet harten Kampf

Der SV Mitterteich will am Samstag im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten FC Sturm Hauzenberg den dritten Sieg in Folge einfahren. Fraglich ist der Einsatz von Manuel Dürbeck (weißes Trikot, Szene aus der Partien gegen Bad Abbach). Bild: Gebert

Trotz zweier Siege in Folge ist der SV Mitterteich (12./18 Punkte) längst nicht aus dem Schneider. Die Partie am Samstag um 14 Uhr gegen den direkten Konkurrenten FC Sturm Hauzenberg (9./21) stuft SV-Trainer Reinhold Schlecht für beide Mannschaften als richtungsweisend ein.

Mitterteich. (kap) Der Vorgabe von SV-Trainer Reinhold Schlecht, in den vier Spielen gegen Schierling, Tegernheim, Hauzenberg und Lam so wenig Punkte wie möglich abzugeben, kam die Mannschaft bisher nach. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht, wie wichtig die Siege gegen Schierling (1:0) und in Tegernheim (4:1) waren. Von Platz neun, den der nächste Gegner Hauzenberg belegt, bis zum TV Schierling (16./15) droht allen Vereinen einer der drei Relegationsplätze. Deshalb fordert Schlecht sein Team auf, weiterhin kräftig Gas zu geben. Die große Chance, mit dem Gast aus dem niederbayerischen Hauzenberg nach Punkten gleichzuziehen, wollen sich die Hausherren nicht entgehen lassen. "Bei einer Niederlage beginnt wieder das große Zittern", weiß Schlecht.

In einer ähnlichen Lage befindet sich der letztjährige Vizemeister der Bezirksliga Niederbayern Ost. Trainiert wird die Truppe von Alexander Geiger. Den Weidener Fußball-Fans ist der 30-Jährige noch ein Begriff. Vor der Saison 2007/08 holte der damalige Sportliche Leiter Reinhold Schlecht den Stürmer von Wacker Burghausen ans Wasserwerk. Danach trug er ein Jahr in der Regionalliga und zwei Jahre in der Bayernliga das schwarz-blaue Trikot, ehe es Geiger zum TSV Bogen zog. Dort bildete er für vier Jahre mit Florian Schrepel das Trainerduo. Das Toreschießen hat Geiger nicht verlernt. In dieser Saison traf er bereits sechs Mal ins Schwarze. Aufgrund der vorhandenen Möglichkeiten kann der Neuling mit dem derzeitigen Abschneiden durchaus zufrieden sein. Jeweils fünf Siege und Niederlagen sowie sechs Remis können sich sehen lassen.

Schlecht schätzt Geiger

Schlecht kennt Geiger als tadellosen Sportsmann und versierten Trainer. "Auch er weiß, worum es für beide Teams geht", sagt Schlecht. Beobachtet hat der SV-Coach den Gegner noch nicht, sich aber bei Kollegen informiert. "Ein Sieg und drei Remis aus den letzten vier Spielen sagen viel über die Stärke des Gastes aus. Das wird mit Sicherheit eine heiß umkämpfte Begegnung", vermutet Schlecht. Das Ziel, nach der Vorrunde 21 Punkte auf dem Konto zu haben, will er unbedingt erreichen. "Da-mit wären wir im Soll." Mit der Effektivität nach vorne war der Mitterteicher Trainer im letzten Spiel durchaus einverstanden. Nicht gefallen haben ihm die vielen Leichtsinnsfehler. "Bei gegnerischem Druck kamen wir ins Schwimmen. Das darf einer so erfahrenen Mannschaft nicht passieren." Der Einsatz von Manuel Dürbeck, er schoss übrigens in Tegernheim auch ein Tor, ist gefährdet.

SV Mitterteich: Scharnagl, Zettl, Broschik, Männl, Müller, Ryba, Nedbaly, Jakob, Dürbeck (?), Bächer, Wegmann, Drechsler, Hösl, Weiß, Hecht, Eckert
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