Schleifen in Kienbaum

Die Eschenbacher Leichtathleten bereiteten sich mit ihren Trainern Max Grahl (links), Sebi Piller, Fabian Riedl, Thomas Schaad und Marco Reber (hinten von rechts) auf die Freiluftsaison vor. Bild: rn

"Früh übt sich, was ein Meister werden will." Dieses Zitat aus Wilhelm Tell nahmen sich die Leichtathleten des Sportclubs zu Herzen. Im Trainingslager nahe Berlin legten sie die Grundlage für künftige Leistungen.

Erneut genossen Leichtathleten des SC Kienbaum-Atmosphäre. Vier trainings- und erlebnisreiche Tage im Bundesleistungszentrum nahe Berlin bildeten den Einstieg in die Freiluftsaison. Das harte und fordernde Training ließ sich am Leistungsvermögen der jungen Sportler zum Zeitpunkt der Abreise ablesen. Zum Trainingsbeginn wurde bei jedem die Zeit beim "fliegenden Start" über 30 Meter gemessen. Nach vier Tagen gab es durchwegs schlechtere Ergebnisse. "Jetzt ist zu Hause Aufbautraining angesagt", kündigte Spartenleiterin Hannelore Ott an. Fünf junge Nachwuchstrainer leisteten in Kienbaum gute Arbeit. Ott war nur noch "Chef vom Dienst". Es trainierten Max Grahl (Diskus), Sebi Piller (Lauf), Fabian Riedl (Sprint und Weitsprung), Thomas Schaad (Speer) und Marco Reber (Hochsprung).

Der große Vorteil bestand darin, dass es keine Trainingsüberschneidungen gab. Die jungen Sportler waren von diesem System begeistert. Wegen der Kürze des Aufenthalts entfiel in Kienbaum das Rahmenprogramm. Das Training dauerte stets bis 22 Uhr. Kegeln und Schwimmen boten kurzzeitige Abwechslung. Gut kam an, dass Bundestrainer Sven Lang den jungen SCE-Trainern kollegiale Hilfe zukommen ließ.

Wie in den vergangenen Jahren bestand auch diesmal wieder Gelegenheit zu Gesprächen mit deutschen Spitzensportlern wie Fabian Hambüchen, den Kugelstoß-Europameistern Christine Schwanitz und David Storl sowie mit Uli Wegner vom Sauerland-Boxstall. Die jungen Leichtathleten mussten für den Aufenthalt in Kienbaum auf ihre Ersparnisse zurückgreifen. Für Unterkunft, Verpflegung und Nutzung der Sportstätten gab es feste Gebührensätze.
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